Donnerstag, 21. September 2017

Auf der Suche nach den versunkenen Himbeeren...

... daraus könnte sich ein kulinarisches Abenteuer entwickeln - keine Sorge, wir befinden und dabei glücklicherweise eher in der Rubrik "Gedicht"!

Gedichte sind ja meist etwas kürzer als Abenteuergeschichten, das trifft auf den Kuchen in jedem Fall zu. Er zählt nicht nur mal wieder zur Rubrik "schnell & traumhaft" (Ich sollte mir vielleicht mal überlegen, die Mehlspeisen tatsächlich so zu kategorisieren...), sondern ist sicher in kürzester Zeit verputzt, weil unglaublich lecker!

Wer, wie wir, in der glücklichen Lage ist Herbsthimbeeren ernten zu können, kann gleich mit frischen Himbeeren losstarten - sonst gehen aber auch TK Himbeeren. 

Da mein Mann gerade seine Väterkarenz genießt, verabschieden wir uns mal für ein paar Tage in den Süden - ich hoffe auf viele toskanische Inspirationen!😎

Gutes Gelingen und bis bald,

Irene

Freitag, 25. August 2017

Es war einmal...


... eine Königin, die wünschte sich sehnlichst ein Kind. Als sie eines Tages beim Sticken am Fenster saß, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und ein Tropfen Blut fiel auf das mit Schnee bedeckte Fensterbrett. Als die Königin das sah, sprach sie: ich wünsche mir ein Kind, mit einer Haut so weiß wie Schnee, Haar so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. Als die Königin tatsächlich im darauffolgenden Jahr Mutter wurde, nannte sie ihre Tochter "Schneewittchen"... 
Den Rest der Geschichte kennen wir!

Die Schneewittchentorte hat nicht nur äußerlich eine Ähnlichkeit mit der schönen Prinzessin, sie teilen auch ihr Schicksal: Die Torte muss in jedem Fall auch um ihr Leben fürchten - böse Königinnen gibt es zwar nicht mehr so viele, die Gefahr für die Torte droht aber von allen Seiten! Findet Schneewittchen ihr Happy End an der Seite des Prinzen, hat die Torte meist weniger Glück und "überlebt" nicht 😉 Sie ist einfach zu lecker, um nicht aufgegessen zu werden!

Alles Liebe, Irene

Dienstag, 15. August 2017

Sommerzeit ist Wanderzeit ist Schwammerlzeit

Mein Mann und ich planen seit Jahren die Berge Österreichs zu erkunden. Naja, bislang hat es ja nicht so geklappt - irgendwie kommt immer was dazwischen, bzw. ist am Wochenende auch das Ausschlafen ganz wichtig (gewesen). 
Mit der kleinen Madame hat sich der Plan des Wanderns zumindest noch ein Jahr verschoben, da sie sich zwar unglaublich gern herumtragen lässt, aber leider nicht in Gestellen oder ähnlichem. Aber das wird schon werden - für nächstes Jahr freuen sich die Opas jedenfalls schon, die kleine Hexe den Berg rauf zu tragen 😀

Besagte Opas und die dazugehörigen Omas wandern aber schon seit Jahren fleißig durch die Gegend und bringen so um diese Zeit immer ganz wundervolle Schätze aus den Wäldern mit. Ganz besonders freuen wir uns immer über Eierschwammerl! 

Jaja, ich weiß, man könnte die durchaus raffinierter zubereiten - ich bin aber ein Fan von Eierschwammerlsauce - ob mit Nudeln oder (fast noch besser) Semmelknödel, es schmeckt einfach wunderbar! 

Gutes Gelingen! 
Irene

Donnerstag, 3. August 2017

... nochmal Marillen!

... und noch einmal Marillen! Ich bin ja ein kleiner Fan der gelben Früchte - vor allem, wenn sie ganz reif und süß, aber noch bissfest sind. Mein Mann ist ja kein so großer Marillenfan - also zumindest mag er sie "pur" nicht, weil die Schale so auf der Zunge kitzelt. Ich kann das zum Glück nicht nachvollziehen und esse die auch gerne unverarbeitet.

Unserem kleinen Spatz schmeckt die Marille püriert - wir essen sie supergerne auch ganz klassisch als Knödel. Ich bin mit Topfenteig-Fruchtknödel aufgewachsen, daher gibt es Fruchtknödel bei mir auch nur mit Topf
enteig, auch wenn viele auf Kartoffelteig schwören. (Der passt aber meiner Meinung nach eher zu Hacheeknödel.)

Der Topfenteig ist schnell zu bereitet und lässt sich auch gut einfrieren. Wenn ich also eine Ladung Marillen bekomme, dann mache ich immer gleich eine Menge Knödel (dieses Jahr waren‘s 30), die uns Tiefgefroren auch im Winter mit einem super Essen versorgen.
Ach - ich liebe die Sommerzeit und das "Vorräte-Anlegen" für die kältere Jahreszeit!

Liebe Grüße,
Irene

Mittwoch, 19. Juli 2017

Marillenzeit!

Ich liebe die Sommerzeit und das damit daherkommende Obst. Seit wir im Haus wohnen und einen großen Gefrierschrank haben, verarbeite ich schon einige Kilo Obst über den Sommer. Letztens standen 7 Kg Marillen auf dem Tisch. Klingt viel - ist aber gar nicht so die Menge. Daraus habe ich etwa 30 Marillenknödel gemacht (Rezept folgt), wovon ich 24 zu je 6 gleich eingefroren habe. Marillenknödel sind auch im Winter ein Genuss. Natürlich war das nicht alles - es gab Marillenkuchen (Rezept siehe unten), ich habe Marillen-Rosmarin Marmelade gekocht und natürlich habe ich auch Marillenhälften für die kalte Jahreszeit eingefroren. Die sind im Winter oder Frühling super für Kuchen, Topfenstrudel oder was auch immer 😀

Und Marillenkuchen ist heute das Stichwort - von meiner lieben Nachbarin habe ich ein ganz tolles, schnelles und einfaches Rezept bekommen!

Schöne Grüße, 
Irene