Dienstag, 23. August 2016

Sommer, Sonne, Streusel...

Ich muss mich für die spontane Sommerpause entschuldigen - ich habe zwar einiges an Fotomaterial zusammengetragen und fleißig gebacken - irgendwie hat's aber nicht wirklich etwas auf den Blog geschafft... *zerknischtbin* 

Nichtsdestotrotz gibt's jetzt aber pünktlich zur Zwetschken*-Saison einen Klassiker - und einen meiner liebsten Kuchen: Zwetschkenfleck mit Germteig. 
Ihr wisst ja inzwischen, dass ich ein großer Germteig-Fan bin und auch Zwetschken auf meiner Obst-Hitliste weit oben stehen. So ein Zwetschkenfleck ist also nicht mal vor mir sicher - und vielleicht muss er sich auch bald vor euch in Deckung begeben ;-)

Für eine gemütliche Grillerei mit Freunden bietet sich der Gaumenschmaus auf jeden Fall an!
Schöne Sommertage noch, Irene

*Zwetschken oder Zwetschgen? heute habe ich das endlich mal nachgeschlagen: also die Schreibweise mit k entspricht der österreichischen Schreibweise, während die Zwetschgen mit g eher in der Schweiz sowie in Süddeutschland vorkommt...

Donnerstag, 28. Juli 2016

Gewüüüüürze!

[Sponsored]. Vor Jahren, noch am Beginn unserer Beziehung, habe ich meinen Mann einmal überredet, mit mir den Film "Die Hüterin der Gewürze" anzusehen - ich war damals in einer Art "Bollywood-Phase" und hatte große Erwartungen an den Film. Große Erwartungen - große Enttäuschung, da der Film so richtig nicht gut war (persönliche Meinung) - und von der Handlung ist auch nicht so besonders viel hängen geblieben - mit Ausnahme des inflationär gebrauchten Wortes "Gewüüürze" (man stelle sich die spezielle Betonung auf ü einfach vor ;-)). 

Langer Rede kurzer Sinn - wenn seither einer von uns das Wort Gewürze verwendet, muss der andere einfach ein "Gewüüüüürze" d'rauflegen - ein kleiner Schmäh zwischen uns - also war der Film auch für was gut.

Wozu diese unglaublich spannende Einleitung? Heute geht es wieder um Gewürze (mit kurzem ü!)

Vor einiger Zeit erhielt ich eine sehr nette Anfrage von der Agentur zurgams aus Vorarlberg mit netten Worten zu meinem Blog (ich freu mich immer so, wenn er jemandem auffällt :-D) und die Anfrage zu einer Kooperation.
Ihr wisst - ich bin hier eher sparsam mit Sponsored-Posts, aber wenn mich das Produkt überzeugt, bin ich schon dabei - und die Gewürze von oz. haben mich überzeugt. Nicht nur, dass sie ein hübsches Design aufweisen und österreichischen Ursprungs sind (nicht die Gewürze an sich, natürlich) - die Gewürzköstlichkeiten sind auch noch fair gehandelt!

Neben tollen Salzvariationen habe ich auch ein Döschen Tahiti Vanille zum Testen zugesendet bekommen, welche ich passend zum süßen Schwerpunkt von Gustostückerl für euch zu leckeren Vanille-Thymian-Macarons verwandelt habe.

Ich war - offen gesagt - sehr gespannt, ob die Kombination Vanille & Thymian tatsächlich eine gute Idee war, die Resonanz der Tester war aber eindeutig!
Das schönste Lob kam von meiner französischen Praktikantin, die meinte: "Wie in Frankreich"! 💖

Lasst euch in die Welt der Gewürze entführen... 

Liebe Grüße,
                        Irene
Natürlich ist noch viel Vanillepulver übrig geblieben, die ich auch in anderen Rezepten (zB für die Alfajores) fleißig verwende...

Dienstag, 12. Juli 2016

Wir bloggen und um die Welt - Argentinien

Wenn einen das Fernweh packt, der Urlaub aber noch ein wenig auf sich warten lässt oder gar schon hinter einem liegt, gibt's nur eine Möglichkeit: kulinarisch Reisen!

Sarah und ihr Knusperstübchen ermöglichen uns diese kulinarische Weltreise, indem uns jeweils Dienstags und Donnerstags ein Blogger in ein anderes Land entführt. Letzte Woche ging's mit Lisa von Food for Family nach China - und am Freitag verführt uns Julia von Habe ich selbstgemacht nach Thailand.


Heute führt uns die Reise aber erstmal nach Südamerika, genauer nach Argentinien - das Land des Tango, der Empanadas und Dulce de Leche.

Als ich 2006 im Rahmen eines Praktikums 2 Monate in Buenos Aires verbringen durfte, habe ich mich schlichtweg in die Stadt verguckt.
Es gibt Städte, die findet man interessant und schön und alles, aber man würde jetzt nicht unbedingt sofort wieder hinfahren, und dann gibt es Städte, in denen man sich irgendwie zu Hause fühlt, in die man - kaum zu Hause angekommen - gleich wieder zurückkehren würde. Genauso ist es mir mit Buenos Aires ergangen - ich liebe diese Stadt!

Obwohl Buenos Aires alleine schon soviele Einwohner wie Österreich gesamt hat, und auch Graz (mein Studienort) jetzt nicht unbedingt als Großstadt bezeichnet werden kann (der Umstieg war also dementsprechend krass) - fühlte ich mich in BA eigentlich sofort wohl. Der Stadt fehlt die in anderen Metropolen übliche Hektik. Trotz Verkehr ist sie dank der vielen Jacaranda-Bäume und kleinen Parks ist die Stadt unglaublich grün - und auch die Menschen sind so freundlich und zuvorkommend.

Aber genug geschwärmt - wir wollen ja kulinarisch reisen :-)
Argentinien hat kulinarisch ja einiges zu bieten: neben - Vegetarier kurz weglesen - Steak (oh - das beste Steak, das ich in meinem Leben gegessen habe - ich träume heute, 10 Jahre später noch davon ;-)) sind vor allem Empanadas an jeder Ecke zu bekommen und so unglaublich lecker! Mittags haben wir uns meist aus der Bäckerei ums Eck' Tartas geholt - pikant gefüllte Küchlein. Sicher wird sich beides auch mal auf Gustostückerl finden lassen - heute habe ich mich aber für Süßes entschieden.

Ganz eng mit meinem Argentinien-Aufenthalt ist nämlich Dulce de Leche verbunden. Das Milchkaramell gibt's in Österreich ja eigentlich nicht, weshalb ich die 2 Monate quasi davon gelebt habe. Dulce de Leche -Eis, Dulce de Leche am Brot etc. und natürlich wird Dulce de Leche auch für leckere Kekse verwendet: Alfajores

Das typische Mürbteig-Gebäck ist mit Dulce de Leche gefüllt und mit Kokosraspeln verfeinert.
Grundsätzlich ein sehr einfaches Rezept - wenn man Dulce de Leche fertig zu kaufen bekommt. Da dies nicht möglich war, musste das Dulce de Leche erst aus Kondensmilch hergestellt werden - 4 Stunden köcheln am Herd und die unglaublich süße Michkaramellcreme ist fertig!

Ich muss offen sagen: Dulce de Leche gehört für mich nach Argentinien ;-) - für meinen österreichischen Gaumen ist es einfach zu süß. Mein Mann und unsere Freunde teilen diese Ansicht gar nicht - ratz-fatz waren die süßen Alfajores verdrückt!

Gute Reise, 
Irene

Freitag, 1. Juli 2016

Heute gibt's .... Pizzaaaaaaa

Wer kennt ihn nicht - den Heißhunger auf Pizza. Viel zu oft ist - leider! - der innere Schweinehund zu groß um frisch zu kochen und - schnell, schnell - ist die Pizza in den Ofen geschoben.

Dabei geht die self-made Pizza doch sooo schnell und schmeckt einfach irre lecker!

Außerdem macht das Ganze auch noch Spaß - der kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt - was das Herz begehrt (oder der Kühlschrank hergibt) kann als Pizzabelag verwendet werden :-)

Gesundes Fast Food quasi!

Irene

Samstag, 11. Juni 2016

It's tea time...

... ok, noch nicht ganz, aber bald! Morgen früh (Urlaub, wir kommen! :-D) geht's nämlich los in Richtung Insel - oh nein, nicht in den Süden! Uns zieht's dieses Jahr eher in Richtung Norden - nach Großbritannien. Lange hatte ich eine "Jane Austen Memorial Tour" im Plan und nun wird sie endlich umgesetzt :-) 
Drückt uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt! 

Ich freue mich auf... naja, wenn ich ehrlich bin, nicht  unbedingt auf die englische Küche, aber auf viel typischeres indisches, thailändisches, vietnamesisches Essen, als es bei uns hier in Ö. gibt. Und natürlich auf Scones - sprich: Cream Tea! 
Ich erhoffe mir einiges an Inspiration.... 

Das Rezept dieses Blog-Eintrags ist schon quasi ein Familien-Klassiker. Vor Jahren kam es über liebe Freunde der Familie in Mutters Rezeptsammlung und zu meiner Schande muss ich gestehen, es war das erste Mal, dass ich die Torte selbst gemacht habe. Dabei geht sie relativ einfach, wie ich feststellen musste und hat vor allem gar nicht so wirklich viel Zucker drin. Ihr wisst ja inzwischen, dass ich den Zucker gerne reduziere - und ein wenig habe ich das auch hier gemacht. Die hätten doch glatt 3 EL Zucker über den Zwetschken verteilt... *tztztz* 

Falls ihr euch wundert, warum es außerhalb der Saison bei uns Zwetschgentorte gibt: Wir haben fleißig Vorräte angelegt und die Torte lässt sich wunderbar mit eingefrorenen Zwetschken zubereiten. 

Well then, wie wir Engländer sagen ;-) : I wish you a pleasant time - see you soon!

Irene