Dienstag, 7. November 2017

Wenn man träumt, soll man auf nichts verzichten.

... sagte einst Honoré de Balzac.

Mir war nach längerer Zeit mal wieder danach, etwas auszuprobieren und da ich mir letztens bei einem blau-gelben Einrichtungshaus ganz tolle Gläschen gegönnt habe, sollte es Kuchen im Glas sein. Soweit - sogut! Meine Rezeptesammlung gab ehrlich gesagt nicht allzuviel passendes her, da aber gerade massiv Apfelzeit ist und ich Apfelpudding liebe war die Komponente mal fix. Unter dem Stichwort "Wunderkuchen" wird man rezepttechnisch im Internet auch ganz schnell fündig und so stellte sich das Rezept für meinen "Apfel-Mohn-Traum" fast wie von selbst zusammen 😉

Ohne mich selbst loben zu wollen - dieses Gustostückerl wird dem Spruch von Balzac in jedem Fall gerecht!

Lasst euch von der Arbeit des "Gläserfüllens" nicht abschrecken, das ganze schmeckt auch in Tortenform ganz traumhaft! 

Alles Liebe,  Irene

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Der Herbst kommt in die Küche...


Wenn der Herbst mit Karacho oder - wie bei uns - mit Nebel ins Land fällt, dann ist es wieder Zeit für Soulfood. 

So sehr ich den Herbst grundsätzlich liebe, va wenn es ein so goldener Herbst wie dieses Jahr ist - der Umstieg und der doch sehr viele Nebel muss erstmal verdaut werden. 

Um sie kuschelig eingemummte (Schals - ich liebe sie!) Teetrinkzeit einzuläuten, habe ich mich mal wieder auf Kindheits-Küche besonnen. Ich finde, das passt perfekt dazu, die heimelige Stimmung, die der Herbst mit sich bringt, nochmal zu verstärken.

Und was würde da besser passen, als Grießschmarrn mit Hollerröster? Ich weiß - das Gericht ist ziemlich umstritten und trifft bei weitem nicht jedermanns Geschmack. Für mich ist es jedoch ein klassisches Gericht aus meiner Kindheit, das sofort gemütliche Gefühle in mir auslöst. Da das Rezept zumal sehr einfach ist, passt es auch super auf diesen Blog 😏!

Ich wünsche euch einen gemütlichen Start in den Herbst! 

Alles Liebe, Irene


Donnerstag, 21. September 2017

Auf der Suche nach den versunkenen Himbeeren...

... daraus könnte sich ein kulinarisches Abenteuer entwickeln - keine Sorge, wir befinden und dabei glücklicherweise eher in der Rubrik "Gedicht"!

Gedichte sind ja meist etwas kürzer als Abenteuergeschichten, das trifft auf den Kuchen in jedem Fall zu. Er zählt nicht nur mal wieder zur Rubrik "schnell & traumhaft" (Ich sollte mir vielleicht mal überlegen, die Mehlspeisen tatsächlich so zu kategorisieren...), sondern ist sicher in kürzester Zeit verputzt, weil unglaublich lecker!

Wer, wie wir, in der glücklichen Lage ist Herbsthimbeeren ernten zu können, kann gleich mit frischen Himbeeren losstarten - sonst gehen aber auch TK Himbeeren. 

Da mein Mann gerade seine Väterkarenz genießt, verabschieden wir uns mal für ein paar Tage in den Süden - ich hoffe auf viele toskanische Inspirationen!😎

Gutes Gelingen und bis bald,

Irene

Freitag, 25. August 2017

Es war einmal...


... eine Königin, die wünschte sich sehnlichst ein Kind. Als sie eines Tages beim Sticken am Fenster saß, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und ein Tropfen Blut fiel auf das mit Schnee bedeckte Fensterbrett. Als die Königin das sah, sprach sie: ich wünsche mir ein Kind, mit einer Haut so weiß wie Schnee, Haar so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. Als die Königin tatsächlich im darauffolgenden Jahr Mutter wurde, nannte sie ihre Tochter "Schneewittchen"... 
Den Rest der Geschichte kennen wir!

Die Schneewittchentorte hat nicht nur äußerlich eine Ähnlichkeit mit der schönen Prinzessin, sie teilen auch ihr Schicksal: Die Torte muss in jedem Fall auch um ihr Leben fürchten - böse Königinnen gibt es zwar nicht mehr so viele, die Gefahr für die Torte droht aber von allen Seiten! Findet Schneewittchen ihr Happy End an der Seite des Prinzen, hat die Torte meist weniger Glück und "überlebt" nicht 😉 Sie ist einfach zu lecker, um nicht aufgegessen zu werden!

Alles Liebe, Irene

Dienstag, 15. August 2017

Sommerzeit ist Wanderzeit ist Schwammerlzeit

Mein Mann und ich planen seit Jahren die Berge Österreichs zu erkunden. Naja, bislang hat es ja nicht so geklappt - irgendwie kommt immer was dazwischen, bzw. ist am Wochenende auch das Ausschlafen ganz wichtig (gewesen). 
Mit der kleinen Madame hat sich der Plan des Wanderns zumindest noch ein Jahr verschoben, da sie sich zwar unglaublich gern herumtragen lässt, aber leider nicht in Gestellen oder ähnlichem. Aber das wird schon werden - für nächstes Jahr freuen sich die Opas jedenfalls schon, die kleine Hexe den Berg rauf zu tragen 😀

Besagte Opas und die dazugehörigen Omas wandern aber schon seit Jahren fleißig durch die Gegend und bringen so um diese Zeit immer ganz wundervolle Schätze aus den Wäldern mit. Ganz besonders freuen wir uns immer über Eierschwammerl! 

Jaja, ich weiß, man könnte die durchaus raffinierter zubereiten - ich bin aber ein Fan von Eierschwammerlsauce - ob mit Nudeln oder (fast noch besser) Semmelknödel, es schmeckt einfach wunderbar! 

Gutes Gelingen! 
Irene