Dienstag, 12. Juli 2016

Wir bloggen und um die Welt - Argentinien

Wenn einen das Fernweh packt, der Urlaub aber noch ein wenig auf sich warten lässt oder gar schon hinter einem liegt, gibt's nur eine Möglichkeit: kulinarisch Reisen!

Sarah und ihr Knusperstübchen ermöglichen uns diese kulinarische Weltreise, indem uns jeweils Dienstags und Donnerstags ein Blogger in ein anderes Land entführt. Letzte Woche ging's mit Lisa von Food for Family nach China - und am Freitag verführt uns Julia von Habe ich selbstgemacht nach Thailand.


Heute führt uns die Reise aber erstmal nach Südamerika, genauer nach Argentinien - das Land des Tango, der Empanadas und Dulce de Leche.

Als ich 2006 im Rahmen eines Praktikums 2 Monate in Buenos Aires verbringen durfte, habe ich mich schlichtweg in die Stadt verguckt.
Es gibt Städte, die findet man interessant und schön und alles, aber man würde jetzt nicht unbedingt sofort wieder hinfahren, und dann gibt es Städte, in denen man sich irgendwie zu Hause fühlt, in die man - kaum zu Hause angekommen - gleich wieder zurückkehren würde. Genauso ist es mir mit Buenos Aires ergangen - ich liebe diese Stadt!

Obwohl Buenos Aires alleine schon soviele Einwohner wie Österreich gesamt hat, und auch Graz (mein Studienort) jetzt nicht unbedingt als Großstadt bezeichnet werden kann (der Umstieg war also dementsprechend krass) - fühlte ich mich in BA eigentlich sofort wohl. Der Stadt fehlt die in anderen Metropolen übliche Hektik. Trotz Verkehr ist sie dank der vielen Jacaranda-Bäume und kleinen Parks ist die Stadt unglaublich grün - und auch die Menschen sind so freundlich und zuvorkommend.

Aber genug geschwärmt - wir wollen ja kulinarisch reisen :-)
Argentinien hat kulinarisch ja einiges zu bieten: neben - Vegetarier kurz weglesen - Steak (oh - das beste Steak, das ich in meinem Leben gegessen habe - ich träume heute, 10 Jahre später noch davon ;-)) sind vor allem Empanadas an jeder Ecke zu bekommen und so unglaublich lecker! Mittags haben wir uns meist aus der Bäckerei ums Eck' Tartas geholt - pikant gefüllte Küchlein. Sicher wird sich beides auch mal auf Gustostückerl finden lassen - heute habe ich mich aber für Süßes entschieden.

Ganz eng mit meinem Argentinien-Aufenthalt ist nämlich Dulce de Leche verbunden. Das Milchkaramell gibt's in Österreich ja eigentlich nicht, weshalb ich die 2 Monate quasi davon gelebt habe. Dulce de Leche -Eis, Dulce de Leche am Brot etc. und natürlich wird Dulce de Leche auch für leckere Kekse verwendet: Alfajores

Das typische Mübeteig-Gebäck ist mit Dulce de Leche gefüllt und mit Kokosraspeln verfeinert.
Grundsätzlich ein sehr einfaches Rezept - wenn man Dulce de Leche fertig zu kaufen bekommt. Da dies nicht möglich war, musste das Dulce de Leche erst aus Kondensmilch hergestellt werden - 4 Stunden köcheln am Herd und die unglaublich süße Michkaramellcreme ist fertig!

Ich muss offen sagen: Dulce de Leche gehört für mich nach Argentinien ;-) - für meinen österreichischen Gaumen ist es einfach zu süß. Mein Mann und unsere Freunde teilen diese Ansicht gar niht - ratz-fatz waren die süßen Alfajores verdrückt!

Gute Reise, 
Irene

Freitag, 1. Juli 2016

Heute gibt's .... Pizzaaaaaaa

Wer kennt ihn nicht - den Heißhunger auf Pizza. Viel zu oft ist - leider! - der innere Schweinehund zu groß um frisch zu kochen und - schnell, schnell - ist die Pizza in den Ofen geschoben.

Dabei geht die self-made Pizza doch sooo schnell und schmeckt einfach irre lecker!

Außerdem macht das Ganze auch noch Spaß - der kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt - was das Herz begehrt (oder der Kühlschrank hergibt) kann als Pizzabelag verwendet werden :-)

Gesundes Fast Food quasi!

Irene

Samstag, 11. Juni 2016

It's tea time...

... ok, noch nicht ganz, aber bald! Morgen früh (Urlaub, wir kommen! :-D) geht's nämlich los in Richtung Insel - oh nein, nicht in den Süden! Uns zieht's dieses Jahr eher in Richtung Norden - nach Großbritannien. Lange hatte ich eine "Jane Austen Memorial Tour" im Plan und nun wird sie endlich umgesetzt :-) 
Drückt uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt! 

Ich freue mich auf... naja, wenn ich ehrlich bin, nicht  unbedingt auf die englische Küche, aber auf viel typischeres indisches, thailändisches, vietnamesisches Essen, als es bei uns hier in Ö. gibt. Und natürlich auf Scones - sprich: Cream Tea! 
Ich erhoffe mir einiges an Inspiration.... 

Das Rezept dieses Blog-Eintrags ist schon quasi ein Familien-Klassiker. Vor Jahren kam es über liebe Freunde der Familie in Mutters Rezeptsammlung und zu meiner Schande muss ich gestehen, es war das erste Mal, dass ich die Torte selbst gemacht habe. Dabei geht sie relativ einfach, wie ich feststellen musste und hat vor allem gar nicht so wirklich viel Zucker drin. Ihr wisst ja inzwischen, dass ich den Zucker gerne reduziere - und ein wenig habe ich das auch hier gemacht. Die hätten doch glatt 3 EL Zucker über den Zwetschken verteilt... *tztztz* 

Falls ihr euch wundert, warum es außerhalb der Saison bei uns Zwetschgentorte gibt: Wir haben fleißig Vorräte angelegt und die Torte lässt sich wunderbar mit eingefrorenen Zwetschken zubereiten. 

Well then, wie wir Engländer sagen ;-) : I wish you a pleasant time - see you soon!

Irene

Donnerstag, 26. Mai 2016

Rhabarberzeit!

Rhabarber - nicht nur eine optische Bereicherung jeden Gartens, ist auch gesund und eines der ersten Gemüse, die im Frühjahr im Garten sprießen (in meinem ja noch nicht *grml*, aber nächstes Jahr!) Die leichte Säure und fehlende Süße kommt mir sehr entgegen. Daher darf ein Rhabarber-Rezept dieses Jahr nicht fehlen - auch wenn die Saison leider schon wieder fast um ist.

Wenn's um Rhabarber geht muss ich euch nochmal mein letztjähriges Rezept ans Herz legen - der superschnelle - auch für Männer, die mit Backen eigentlich nicht viel am Hut haben, geeignete (wurde getestet! :-)) - Rhabarberkuchen ist einfach geschmacklich unglaublich! Also, da esse selbst ich schon mal 2 Stücke! Zum Glück ist Rhabarber an sich sehr kalorienarm und bei dem in den meisten Rezepten angegebenen Zucker kann man, wie ich festgestellt habe, auch gut sparen. Echt, ich frage mich, ob das wirklich jemandem schmeckt, wenn die Torten und Marmeladen und Kuchen und … immer so süß sind … 

Aber um den Kuchen geht's heute ja gar nicht, sondern um Rhabarbergelee!
Ich hätte ja ganz gern auch Rhabarberkompott vorgestellt - nur ist gekochter Rhabarber einfach nicht wirklich fotogen ;-) - wenn ihr's noch nie probiert habt, macht das aber mal: Rhabarber putzen, in Stücke schneiden und im Wasser (Wasser soweit auffüllen, bis der Rhabarber bedeckt ist) mit dem Saft einer halben Zitrone , Zimtstangen und 1-2 EL Zucker ungefähr 20 Minuten kochen. - Wie immer gilt: Zucker, Zimt, Zitrone am besten nach eigenem Geschmack abschmecken!

So, das war quasi das Rezept im Rezept - eigentlich sollte es hier ja um die Marmelade gehen ;-) Ich bin, wie ihr vermutlich schon festgestellt habt, seit letztem Jahr echt Marmelade-Mach-Fan. Wie so oft bin ich nicht der beste Konsument meiner Kreationen, aber das Machen und Abschmecken und Probieren macht einfach unglaublich viel Spaß. Gerade bei Marmeladen und Gelees kann man sich super austoben. 

Das Rhabarbergelee habe ich noch mit Thymian aufgepeppt - gerade die leicht zitronige Variante hat es mir angetan: unglaublich, wo das kleinblättrige Kraut überall dazu passt. Ein Allrounder quasi :-)

Liebe Grüße,
Irene

Freitag, 13. Mai 2016

fast food ...


Momentan bin ich leider kaum zu Hause und so bleibt der Backofen im Moment im Moment eher kalt.

Essen muss der Mensch aber immer - daher habe ich heute nochmal ein herzhaftes Gustostückerl für euch: Spaghetti al Bacio

Ein wunderbar schnelles Nudelgericht mir frischen Kräutern, Tomaten und Mozzarella! Ich persönlich bin einfach ein großer Fan dieser Kombi und gerade jetzt, wo es wieder schmackhafte Tomaten und frische Kräuter gibt, steht die Pasta ziemlich oft auf meinem Speiseplan. Neben dem tollen Geschmack hat sie nämlich noch einen entscheidenden Vorteil: sie geht ruck-zuck!

Obwohl man zu Pasta am Abend ja unterschiedliche Ansichten haben kann (und ich Kohlehydrate ja auch meistens abends weg lasse) - nach einem Tag im Büro ohne ordentlichem Mittagessen und mit wenig Lust noch großartig aufzukochen ist dieses Rezept einfach ein Highlight - 10 Minuten und dem "Hungergrant" (schuldig im Sinne der Anklage - aus diesem Grund ist auch eines der wenigen Bilder, die wir bereits im Haus hängen haben folgender Spruch: "I'm sorry for what I said when i was hungry" - hängt in der Küche, wie ihr euch vorstellen könnt... ) ist der Garaus gemacht! :-)

Ich wünsche euch ein wunderschönes langes Wochenende!
Irene