Samstag, 11. Juni 2016

It's tea time...

... ok, noch nicht ganz, aber bald! Morgen früh (Urlaub, wir kommen! :-D) geht's nämlich los in Richtung Insel - oh nein, nicht in den Süden! Uns zieht's dieses Jahr eher in Richtung Norden - nach Großbritannien. Lange hatte ich eine "Jane Austen Memorial Tour" im Plan und nun wird sie endlich umgesetzt :-) 
Drückt uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt! 

Ich freue mich auf... naja, wenn ich ehrlich bin, nicht  unbedingt auf die englische Küche, aber auf viel typischeres indisches, thailändisches, vietnamesisches Essen, als es bei uns hier in Ö. gibt. Und natürlich auf Scones - sprich: Cream Tea! 
Ich erhoffe mir einiges an Inspiration.... 

Das Rezept dieses Blog-Eintrags ist schon quasi ein Familien-Klassiker. Vor Jahren kam es über liebe Freunde der Familie in Mutters Rezeptsammlung und zu meiner Schande muss ich gestehen, es war das erste Mal, dass ich die Torte selbst gemacht habe. Dabei geht sie relativ einfach, wie ich feststellen musste und hat vor allem gar nicht so wirklich viel Zucker drin. Ihr wisst ja inzwischen, dass ich den Zucker gerne reduziere - und ein wenig habe ich das auch hier gemacht. Die hätten doch glatt 3 EL Zucker über den Zwetschken verteilt... *tztztz* 

Falls ihr euch wundert, warum es außerhalb der Saison bei uns Zwetschgentorte gibt: Wir haben fleißig Vorräte angelegt und die Torte lässt sich wunderbar mit eingefrorenen Zwetschken zubereiten. 

Well then, wie wir Engländer sagen ;-) : I wish you a pleasant time - see you soon!

Irene

Donnerstag, 26. Mai 2016

Rhabarberzeit!

Rhabarber - nicht nur eine optische Bereicherung jeden Gartens, ist auch gesund und eines der ersten Gemüse, die im Frühjahr im Garten sprießen (in meinem ja noch nicht *grml*, aber nächstes Jahr!) Die leichte Säure und fehlende Süße kommt mir sehr entgegen. Daher darf ein Rhabarber-Rezept dieses Jahr nicht fehlen - auch wenn die Saison leider schon wieder fast um ist.

Wenn's um Rhabarber geht muss ich euch nochmal mein letztjähriges Rezept ans Herz legen - der superschnelle - auch für Männer, die mit Backen eigentlich nicht viel am Hut haben, geeignete (wurde getestet! :-)) - Rhabarberkuchen ist einfach geschmacklich unglaublich! Also, da esse selbst ich schon mal 2 Stücke! Zum Glück ist Rhabarber an sich sehr kalorienarm und bei dem in den meisten Rezepten angegebenen Zucker kann man, wie ich festgestellt habe, auch gut sparen. Echt, ich frage mich, ob das wirklich jemandem schmeckt, wenn die Torten und Marmeladen und Kuchen und … immer so süß sind … 

Aber um den Kuchen geht's heute ja gar nicht, sondern um Rhabarbergelee!
Ich hätte ja ganz gern auch Rhabarberkompott vorgestellt - nur ist gekochter Rhabarber einfach nicht wirklich fotogen ;-) - wenn ihr's noch nie probiert habt, macht das aber mal: Rhabarber putzen, in Stücke schneiden und im Wasser (Wasser soweit auffüllen, bis der Rhabarber bedeckt ist) mit dem Saft einer halben Zitrone , Zimtstangen und 1-2 EL Zucker ungefähr 20 Minuten kochen. - Wie immer gilt: Zucker, Zimt, Zitrone am besten nach eigenem Geschmack abschmecken!

So, das war quasi das Rezept im Rezept - eigentlich sollte es hier ja um die Marmelade gehen ;-) Ich bin, wie ihr vermutlich schon festgestellt habt, seit letztem Jahr echt Marmelade-Mach-Fan. Wie so oft bin ich nicht der beste Konsument meiner Kreationen, aber das Machen und Abschmecken und Probieren macht einfach unglaublich viel Spaß. Gerade bei Marmeladen und Gelees kann man sich super austoben. 

Das Rhabarbergelee habe ich noch mit Thymian aufgepeppt - gerade die leicht zitronige Variante hat es mir angetan: unglaublich, wo das kleinblättrige Kraut überall dazu passt. Ein Allrounder quasi :-)

Liebe Grüße,
Irene

Freitag, 13. Mai 2016

fast food ...


Momentan bin ich leider kaum zu Hause und so bleibt der Backofen im Moment im Moment eher kalt.

Essen muss der Mensch aber immer - daher habe ich heute nochmal ein herzhaftes Gustostückerl für euch: Spaghetti al Bacio

Ein wunderbar schnelles Nudelgericht mir frischen Kräutern, Tomaten und Mozzarella! Ich persönlich bin einfach ein großer Fan dieser Kombi und gerade jetzt, wo es wieder schmackhafte Tomaten und frische Kräuter gibt, steht die Pasta ziemlich oft auf meinem Speiseplan. Neben dem tollen Geschmack hat sie nämlich noch einen entscheidenden Vorteil: sie geht ruck-zuck!

Obwohl man zu Pasta am Abend ja unterschiedliche Ansichten haben kann (und ich Kohlehydrate ja auch meistens abends weg lasse) - nach einem Tag im Büro ohne ordentlichem Mittagessen und mit wenig Lust noch großartig aufzukochen ist dieses Rezept einfach ein Highlight - 10 Minuten und dem "Hungergrant" (schuldig im Sinne der Anklage - aus diesem Grund ist auch eines der wenigen Bilder, die wir bereits im Haus hängen haben folgender Spruch: "I'm sorry for what I said when i was hungry" - hängt in der Küche, wie ihr euch vorstellen könnt... ) ist der Garaus gemacht! :-)

Ich wünsche euch ein wunderschönes langes Wochenende!
Irene

Freitag, 29. April 2016

Fruchtig-frische Limettentorte - der etwas andere Gast-Beitrag

Heute gibt es den etwas anderen Gast-Beitrag - aber lasst mich von Beginn an erzählen:

Letzten Sonntag war einiges los bei uns - nicht nur das große Wahlspekt(deb)akel, sondern auch Familien-Geburtstagsfeier meines kleinen Bruders. Wir hatten also unseren Sonntag straff durchgeplant - ausschlafen(!), dann noch der Staatsbürgerpflicht nachkommen und dann schauen, dass wir pünktlich zum Mittagessen und Feiern zu meinen Eltern kommen. 

Quasi in der Wahlkabine (nein Spaß, bereits am Weg zum Auto, aber klingt viel dramatischer so ;-) ) läutet das Telefon - meine Mutter: Irene, pack den Fotoapparat ein, die Torte ist so schön geworden, die möchtest du sicher fotografieren! Wir waren etwas überrascht, da das die erste derartige Aktion meine Mutter war und auch gespannt auf die tolle Torte. Ich muss dazu sagen, bislang gab es bei Familiengeburtstagen hauptsächlich bunte Obsttorten, Schwarzwälder oder so Klassiker - drum war ich wirklich sehr neugierig, was da wohl so toll geworden wäre. 

Ihr seht es ja auf den Fotos - ich fand sie wirklich fotografierenswert - und natürlich essenwert! Mit der Caipirinha dazu war es ein rundum stimmiges Geschmackserlebnis. 
Als familiär geprägte Brasilien-Fans gibt's ja immer mal Caipi bei uns - in Tortenform war's allerdings eine Premiere. 

Danke Mama - diese Torte darf wiederholt werden und findet daher auch einen verdienten Platz auf Gustostückerl! :-)

Liebe Grüße,
Irene

Sonntag, 17. April 2016

Wie das Grün in die Küche zurückkehrt...


Die ersten (endlich) warmen, sonnigen Tage im Frühling - alles drängt nach draußen - man schüttelt das Grau des Winters endlich ab - die Lebensgeister erwachen aus dem Winterschlaf...

Nicht nur im Garten sprießt und gedeiht alles neu und zeigt ein frisches, saftiges Grün - auch ich spüre jetzt, da die Tage wieder länger werden, die Sonne den Nebel verdrängt und die Temperaturen wieder zumutbar werden, meine Energien neu erwachen. Nicht, dass nicht auch der Winter seine Vorteile hätte (gemütliches Lesen auf der Couch, Teetrinken etc...) - allerdings zieht's mich jetzt einfach nach draußen! Raus in die Natur, im Garten herumgraben (und wenn's nur Unkraut-Zupfen ist), Gemüsegarten planen oder den Sträuchern beim Wachsen zusehen - Hauptsache raus in die Natur!

Mit dem Abschütteln der Winterträgheit erwacht bei mir auch die Ernährungskreativität wieder - wobei die frischen, saisonalen Produkte, die man rundherum holen kann, natürlich ihren Beitrag dazu leisten. Als neuentdeckte Hobbygärtnerin bedauere ich zutiefst, dass das eigene Gemüse mangels Hochbeet noch etwas auf sich warten lässt (ich gebe die Hoffnung aber nicht auf, dass es heuer noch etwas wird damit!) - Schwiegermutter, Nachbarn und Freunde versorgen uns aber schon brav mit Selbstgezogenem :)

Pünktlich zum Saisonstart brachte mein Mann auch Spargel mit nach Hause. Bei uns in Oberösterreich ist das Spargel-Maß aller Dinge ja Eferdinger Spargel und jeder Spargel-Liebhaber passt schon immer drauf, wann es endlich in den Geschäften auch den regionalen Spargel gibt. Und eben diesen Spargel durften wir nun genießen.

Spargel kann man ja in unzähligen Variationen essen und auch das WWW hält eine Unzahl von Spargel-Rezepten für uns bereit. Bis jetzt waren wir eher die "Klassischen Spargel"-Zubereiter, diesmal war uns jedoch nach einer neueren Geschmacksvariante und da wir Mango zu Hause hatten, die gegessen werden musste, entschieden wir uns (inspiriert von diesem Rezept) für:

Lachsfilet mit grünem Spargel an Mangosalat mit Granatapfelkernen.

Ich sag's euch - ich war sehr gespannt, wie das mit Mango und Zwiebel so schmeckt - aber es war einfach nur ein Gedicht! :D

Liebe Grüße,
Irene