Donnerstag, 19. Oktober 2017

Der Herbst kommt in die Küche...


Wenn der Herbst mit Karacho oder - wie bei uns - mit Nebel ins Land fällt, dann ist es wieder Zeit für Soulfood. 

So sehr ich den Herbst grundsätzlich liebe, va wenn es ein so goldener Herbst wie dieses Jahr ist - der Umstieg und der doch sehr viele Nebel muss erstmal verdaut werden. 

Um sie kuschelig eingemummte (Schals - ich liebe sie!) Teetrinkzeit einzuläuten, habe ich mich mal wieder auf Kindheits-Küche besonnen. Ich finde, das passt perfekt dazu, die heimelige Stimmung, die der Herbst mit sich bringt, nochmal zu verstärken.

Und was würde da besser passen, als Grießschmarrn mit Hollerröster? Ich weiß - das Gericht ist ziemlich umstritten und trifft bei weitem nicht jedermanns Geschmack. Für mich ist es jedoch ein klassisches Gericht aus meiner Kindheit, das sofort gemütliche Gefühle in mir auslöst. Da das Rezept zumal sehr einfach ist, passt es auch super auf diesen Blog 😏!

Ich wünsche euch einen gemütlichen Start in den Herbst! 

Alles Liebe, Irene


Donnerstag, 21. September 2017

Auf der Suche nach den versunkenen Himbeeren...

... daraus könnte sich ein kulinarisches Abenteuer entwickeln - keine Sorge, wir befinden und dabei glücklicherweise eher in der Rubrik "Gedicht"!

Gedichte sind ja meist etwas kürzer als Abenteuergeschichten, das trifft auf den Kuchen in jedem Fall zu. Er zählt nicht nur mal wieder zur Rubrik "schnell & traumhaft" (Ich sollte mir vielleicht mal überlegen, die Mehlspeisen tatsächlich so zu kategorisieren...), sondern ist sicher in kürzester Zeit verputzt, weil unglaublich lecker!

Wer, wie wir, in der glücklichen Lage ist Herbsthimbeeren ernten zu können, kann gleich mit frischen Himbeeren losstarten - sonst gehen aber auch TK Himbeeren. 

Da mein Mann gerade seine Väterkarenz genießt, verabschieden wir uns mal für ein paar Tage in den Süden - ich hoffe auf viele toskanische Inspirationen!😎

Gutes Gelingen und bis bald,

Irene

Freitag, 25. August 2017

Es war einmal...


... eine Königin, die wünschte sich sehnlichst ein Kind. Als sie eines Tages beim Sticken am Fenster saß, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und ein Tropfen Blut fiel auf das mit Schnee bedeckte Fensterbrett. Als die Königin das sah, sprach sie: ich wünsche mir ein Kind, mit einer Haut so weiß wie Schnee, Haar so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. Als die Königin tatsächlich im darauffolgenden Jahr Mutter wurde, nannte sie ihre Tochter "Schneewittchen"... 
Den Rest der Geschichte kennen wir!

Die Schneewittchentorte hat nicht nur äußerlich eine Ähnlichkeit mit der schönen Prinzessin, sie teilen auch ihr Schicksal: Die Torte muss in jedem Fall auch um ihr Leben fürchten - böse Königinnen gibt es zwar nicht mehr so viele, die Gefahr für die Torte droht aber von allen Seiten! Findet Schneewittchen ihr Happy End an der Seite des Prinzen, hat die Torte meist weniger Glück und "überlebt" nicht 😉 Sie ist einfach zu lecker, um nicht aufgegessen zu werden!

Alles Liebe, Irene

Dienstag, 15. August 2017

Sommerzeit ist Wanderzeit ist Schwammerlzeit

Mein Mann und ich planen seit Jahren die Berge Österreichs zu erkunden. Naja, bislang hat es ja nicht so geklappt - irgendwie kommt immer was dazwischen, bzw. ist am Wochenende auch das Ausschlafen ganz wichtig (gewesen). 
Mit der kleinen Madame hat sich der Plan des Wanderns zumindest noch ein Jahr verschoben, da sie sich zwar unglaublich gern herumtragen lässt, aber leider nicht in Gestellen oder ähnlichem. Aber das wird schon werden - für nächstes Jahr freuen sich die Opas jedenfalls schon, die kleine Hexe den Berg rauf zu tragen 😀

Besagte Opas und die dazugehörigen Omas wandern aber schon seit Jahren fleißig durch die Gegend und bringen so um diese Zeit immer ganz wundervolle Schätze aus den Wäldern mit. Ganz besonders freuen wir uns immer über Eierschwammerl! 

Jaja, ich weiß, man könnte die durchaus raffinierter zubereiten - ich bin aber ein Fan von Eierschwammerlsauce - ob mit Nudeln oder (fast noch besser) Semmelknödel, es schmeckt einfach wunderbar! 

Gutes Gelingen! 
Irene

Donnerstag, 3. August 2017

... nochmal Marillen!

... und noch einmal Marillen! Ich bin ja ein kleiner Fan der gelben Früchte - vor allem, wenn sie ganz reif und süß, aber noch bissfest sind. Mein Mann ist ja kein so großer Marillenfan - also zumindest mag er sie "pur" nicht, weil die Schale so auf der Zunge kitzelt. Ich kann das zum Glück nicht nachvollziehen und esse die auch gerne unverarbeitet.

Unserem kleinen Spatz schmeckt die Marille püriert - wir essen sie supergerne auch ganz klassisch als Knödel. Ich bin mit Topfenteig-Fruchtknödel aufgewachsen, daher gibt es Fruchtknödel bei mir auch nur mit Topf
enteig, auch wenn viele auf Kartoffelteig schwören. (Der passt aber meiner Meinung nach eher zu Hacheeknödel.)

Der Topfenteig ist schnell zu bereitet und lässt sich auch gut einfrieren. Wenn ich also eine Ladung Marillen bekomme, dann mache ich immer gleich eine Menge Knödel (dieses Jahr waren‘s 30), die uns Tiefgefroren auch im Winter mit einem super Essen versorgen.
Ach - ich liebe die Sommerzeit und das "Vorräte-Anlegen" für die kältere Jahreszeit!

Liebe Grüße,
Irene

Mittwoch, 19. Juli 2017

Marillenzeit!

Ich liebe die Sommerzeit und das damit daherkommende Obst. Seit wir im Haus wohnen und einen großen Gefrierschrank haben, verarbeite ich schon einige Kilo Obst über den Sommer. Letztens standen 7 Kg Marillen auf dem Tisch. Klingt viel - ist aber gar nicht so die Menge. Daraus habe ich etwa 30 Marillenknödel gemacht (Rezept folgt), wovon ich 24 zu je 6 gleich eingefroren habe. Marillenknödel sind auch im Winter ein Genuss. Natürlich war das nicht alles - es gab Marillenkuchen (Rezept siehe unten), ich habe Marillen-Rosmarin Marmelade gekocht und natürlich habe ich auch Marillenhälften für die kalte Jahreszeit eingefroren. Die sind im Winter oder Frühling super für Kuchen, Topfenstrudel oder was auch immer 😀

Und Marillenkuchen ist heute das Stichwort - von meiner lieben Nachbarin habe ich ein ganz tolles, schnelles und einfaches Rezept bekommen!

Schöne Grüße, 
Irene

Samstag, 8. Juli 2017

Himbeerzeit...

Die Himbeerzeit ist bei uns wieder angebrochen. Unglücklicherweise wirkt sich die anhaltende Trockenheit massiv auf unsere diesjährige Himbeerernte aus. Ich bin gespannt, ob wir über die notwendige "Naschmenge" hinaus ernten werden. 

Wer sich allerdings über eine reiche Himbeerernte freut - für den habe ich eine super Idee. Ich bin letztes Jahr in einer Rezept Edition von Living & More darübergestolpert und musste das natürlich gleich ausprobieren: Himbeer-Basilikum Essig!

Mein Mann und ich haben eine Schwäche für selbstgemachte Essige bzw. auch für ungewöhnliche Geschmacksrichtungen. Mein persönlicher Top-Kauf war Lavendel-Essig... vielleicht probiere ich den heuer selbst? 

Aber zurück zum Thema: Himbeer-Basilikum Essig selbst ansetzen. Geht superschnell und schmeckt top! Ist in jedem Fall ein Highlight im Essigregal und auch ein tolles Gastgeschenk!

Sommerliche Grüße 🌞, 
Irene

Sonntag, 25. Juni 2017

In the summertime, when the weather is fine...


[Sponsored]. ... genießt man am Besten abends ein gutes Glas Wein auf der Terrasse, die seit Anfang des Sommers nun endlich fertig, sprich mit Holz beplankt ist! (Juhu, unser Haus wird nun langsam aber sicher wirklich fertig! 😊)

Ein besonderes Erlebnis wird's, wenn man leckeren Prosciutto San Daniele und Grana Padano zur Verkostung zur Verfügung gestellt bekommt!

Freitag, 9. Juni 2017

Mach aus der Not eine Tugend: Erdbeer-Vanille-Schnitten

Die Erdbeersaison geht schon wieder los und ich habe noch säckchenweise Beeren vom letzten Jahr im Gefrierschrank. 

Bevor die Neuen reinkommen, müssen aber erstmal die Alten raus und da ich nicht immer nur Topfenknödel mit Erdbeersauce machen wollte, habe ich mir diese leckeren Erdbeer-Vanille-Schnitten überlegt. Okay, ich muss gestehen - es war eher eine "Mach aus der Not eine Tugend"-Lösung, nachdem irgendwie nichts zu Hause war, was für eine Topfencreme nötig gewesen wäre; die Vanillepudding-Erdbeer-Kombi hat mich aber überzeugt und so wandert sie auf den Blog! 😀

Liebe Grüße,
Irene


Mittwoch, 10. Mai 2017

Einfach und effektvoll - so muss Kuchen!

Ich geb's zu - ich habe es unterschätzt!

Karenz und Bloggen - also ich muss sagen, als ich noch 10-Stunden-Tage, 3 Chorproben bzw. Musikschule und Sport hatte abends, war irgendwie mehr Zeit übrig, mich um Gustostückerl zu kümmern. 
Klar, das 1. Kind wirft das Leben ganz schön aus den gewohnten Bahnen. Ich hab echt meine Zeit gebraucht, mich an den neuen Lebensstil zu gewöhnen - und bin immer noch dabei! Dass so ein kleines Bündel einem sagt, wo's langgeht und man (also ich) tatsächlich zu "nichts" kommt, obwohl man den ganzen Tag daheim ist, ist hätte ich in der Ausprägung echt nicht gedacht. Aber mit jedem Tag wachsen wir noch mehr zusammen und die kleine Maus wird ja immer aktiver - sodass ich die Hoffnung nicht aufgebe, bald wieder regelmäßiger zu posten. 😊 
Die Speicherkarte ist ja voll mit Food-Fotos, so ist's ja nicht - irgendwie müssten die Pics nur auf den Blog hüpfen 😉 aber das bekomme ich auch noch hin!

Heute gibt's jedenfalls mal wieder ein süßes Gustostückerl: Mozartbombe

Und nein, Marzipan und Nugat sucht man in dem Rezept vergeblich - wie "Mozartkugel-geprägt" man doch ist... 
Natürlich ist das Rezept mal wieder aus Mutters Sammlung. Ich hatte diese Mehlspeise schon ewig nicht mehr gegessen und war auch irgendwie skeptisch, was die Schlagobersfüllung anbelangt, da ich ja nicht so der "Schlagobers pur"-Fan bin. Seit dem 1. Versuch gibt's die Mozartbombe aber wieder öfter bei uns, da sie einfach wunderbar schmeckt und total einfach und schnell gemacht ist! Dieses Gustostückerl fällt also mal wieder in die Kategorie "einfach und effektvoll" - und so sollten Mehlspeisen meiner Meinung ja auch sein! 😉 

Viele Rezepte, die man so im Internet findet verwenden Kirschen in der Füllung - wir nehmen aber Preiselbeeren, was meiner Meinung nach den Kuchen erst perfekt macht. Die säuerliche Süße der Preiselbeermarmelade passt perfekt zu Biskuit und Schokolade!

Gutes gelingen und vor allem: frohes Schlemmen! 😀

Irene

Donnerstag, 13. April 2017

Frohe Ostern! 🐰


Ostern steht vor der Tür und da meine Mutter aktuell auf Reha ist, durfte (musste) ich mir den Osterkranz heuer selbst backen.  Brioche gehört für uns zu Ostern einfach dazu: Früher in Form eines "Godenkipfels" - also Kipferlform und von der Taufpatin (Godi) im Osternest hinterlegt. Seit wir für den Osterhasen zu groß sind, gibt es trotzdem immer noch Brioche für jeden von meiner Mutter, die das weltbeste Brioche-Gebäck macht!  Daher bin ich bislang nie in die Verlegenheit gekommen, mich selbst daran zu wagen.

Ist aber zum Glück überhaupt nicht schwer! 
Vor allem, wenn man sich die Geschwister zum Gründonnerstagsessen einlädt und die dann den Babydienst übernehmen, sodass man sich nicht nur dem Backen, sondern auch dem Eierfärben widmen kann :-) 
Mein Plan war nämlich, dieses Jahr die Eier auf natürliche Weise zu färben. War, weil es mir nur zum Teil gelungen ist. Die gelben Eier auf den Fotos habe ich mit Kurkuma (1.5 EL auf 300 ml Wasser und 2 EL Essig) gefärbt. Das hat bei ganz hellen Eiern auch recht gut funktioniert, wobei wir von strahlendem gelb noch weit entfernt sind. Bei den roten Eiern habe ich wieder auf die Fertigfarbe zurückgegriffen, nachdem mein Testei 30 Minuten im rote Rüben Saft gelegen hat und danach nur mit Phantasie blassrot war... Next year, next try!

Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage und viel Vergnügen mit der Osterbäckerei! 

Liebe Grüße, Irene

 

Sonntag, 2. April 2017

Zurück aus dem (Blog-) Mutterschutz...

Fast 11 Wochen habe ich mir jetzt "Blog-frei" genommen, um mich ganz und gar auf unser kleines Wunder zu konzentrieren und ich muss sagen, ich habe die Zeit bisher sehr genossen, aber auch gebraucht. Der Umstieg ins Mama-Dasein war durchaus etwas herausfordernd, vor allem die Tatsache, dass man ein gutes Stück seiner Selbstbestimmung abgibt. Aber nach ein paar Wochen des "Zusammenwachsens" geht es uns so richtig gut und wir genießen jeden Moment mit der kleinen Maus!

Jetzt startet Gustostückerl aber wieder durch: Dem Anlass entsprechend (irgendwann in den letzten Wochen hatte Gustostückerl ja auch den 2. Geburtstag... ) geht's mit einer Torte los - die, so ehrlich muss ich sein, meine Mutter kreiert und gebacken hat. Die Fotos sind aber zumindest von mir. ;-)

Da frisches Obst ja leider noch nicht so wirklich Saison hat, ich aber von Schokolade gerade etwas genug habe, finde ich die Orangen-Kürbiskern-Kombi perfekt für die Jahreszeit! 

Schönes Genießen!

Irene

Montag, 23. Januar 2017

Babypause! 🍼

Etwas eher als geplant ist unser persönliches Gustostückerl in die Welt gepurzelt, weshalb ich mich nun eine kleine Weile in die Babypause verabschieden möchte! 



Die nächsten Wochen möchte ich voll und ganz unserer kleinen Prinzessin widmen - aber kein Grund zur Sorge: Babybesuch braucht Verpflegung, es wird also weiterhin gebacken, nur etwas später mit euch geteilt!

Liebe Grüße und bis bald,
                  Irene

Montag, 9. Januar 2017

Schneegestöber und Winterfreuden


Gestern hat der Winter endlich Einzug gehalten. Es hat den ganzen Tag geschneit und die Landschaft mit einer schönen, flauschig anmutenden weißen Decke überzogen. Ich liebe diese Winterlandschaft - alles wirkt so friedlich und still. 

... wenn man sich das Schneegeschippe in der Straße angesehen hat, war aber von still keine Rede ;-) Bei minus 5 Grad war den fleißigen Schneeschauflern sicher nicht so mollig warm und kuschelig. Ich bin ja zum Glück dem winterlichen Treiben dank erschwerter Umstände gut entkommen - freue mich aber schon auf den heutigen Winterspaziergang! 

... und einen leckeren Apfel(-Kinder)-Punsch zum Aufwärmen im Anschluss! (Über den sich die Schneeschipper sicher auch gefreut hätten...)

Irene