Dienstag, 10. Juli 2018

L'amore è... Cantuccini


Vor einigen Monaten wurde ich von Freunden gefragt, ob ich zu ihrer Hochzeit nicht eine Gustostückerl-Bar" machen würde. So richtig lange habe ich nicht überlegt, wenn ich ehrlich bin, reizte mich doch die Herausforderung!

Die Gustostückerl-Bar sollte eher eine Candybar und keine Kuchenbar werden, daher habe ich doch einige Zeit Ideen gewälzt, verworfen, probiert und überlegt. Obwohl unsere Freunde natürlich meinten, ich solle machen, was ich möchte und der Rest würde gekauft, kam das für mich nicht in Frage! Wenn Gustostückerl drauf steht, muss selbstverständlich auch Gustostückerl drin sein! (... hin und wieder habe ich schon auch "du spinnst" aus meinem Umfeld gehört ... aber tja, so bin ich! 😁)

Da die Köstlichkeiten aber neben einem (inzwischen sehr aufgeweckten) Kleinkind fabriziert werden mussten, waren neben dem Geschmack auch das einfache Handling sowie eine gewisse Haltbarkeit wichtig. Ich konnte ja nicht alles 2 Tage vorher machen 😉

Am vergangenen Sonntag war es dann endlich so weit: Die Gustostückerl wurden ins - doch etwas entfernte - Burgenland gekarrt und sind zum Glück sehr gut angekommen! 

Wenn ich ehrlich bin, bin ich trotzdem froh, dass es geschafft ist! In den nächsten Wochen lautet das Motto hier also "D

Die Candybar startet also mit:
"L'amore è ... Cantuccini 💞

Das Rezept habe ich von meiner Schwiegermutter* und neben dem super Geschmack und der Tatsache, dass mein Mann die Dinger liebt, sprach auch die gute Haltbarkeit dafür, diese Cantuccini den Hochzeitsgästen anzubieten. 
Von den 2 großen Keksdosen (ich habe die doppelte Menge gemacht) ist nicht so viel übrig geblieben!

Also: ran an den Herd, Liebe zum Kaffee backen! 😊

Liebe Grüße, Irene

Dienstag, 26. Juni 2018

Kirschenzeit!

In der schönsten Kirschenzeit darf natürlich ein Kirsch-Kuchen nicht fehlen! Ich habe mich für ein ganz klassisches Rezept - ohne Schnickschnack - entschieden. Ich finde - mehr braucht ein Kirschkuchen auch nicht! :-)
Ich mache den Kuchen gerne in der Torten- oder Tarteform, da für uns die Menge schon eher viel ist. Das Rezept bietet sich aber auch als Blechkuchen und damit als Highlight fürs Sommerfest an!

Gutes Gelingen!
Irene

Mittwoch, 6. Juni 2018

Dem Fernweh entgegen: kulinarisch Reisen

Ich glaube, es ist mal wieder Zeit für ein pikantes Rezept 😊
Momentan sprechen ja alle über ihre Urlaubsplanung und ich muss sagen, unsere hinkt etwas hinterher. Große Reisen sind aktuell ohnehin nicht drin, da wir lange Flüge der kleinen Madame auch nicht zumuten wollen. Ja, in den nächsten Jahren werden wir uns wohl eher auf klassischen Familien-Badeurlaub einstellen... 

Um dem Fernweh ein wenig entgegenzuwirken, bleiben uns ja noch die kulinarischen Reisen. Diese führt uns heut nach Thailand. Ich muss gestehen - dort war ich noch nie. In der Arbeit hatten wir aber unweit der Firma einen kleinen Asia Shop, die auch ganz großartig mittags kochten. 2-3mal die Woche kam also Thai auf den Tisch - ja, das vermisse ich tatsächlich etwas!

Mein heutiges Rezept kann aber, da muss ich mich selbst loben, mit dem roten Curry aus dem Asia Shop ganz gut mithalten! 


Also, ab nach Thailand! Liebe Grüße, Irene

Samstag, 26. Mai 2018

Was Mousse, das Mousse... 😉

... ich bin ja immer noch dabei, mein Gefrierfach mit den letztjährig gebunkerten Obstgenüssen zu leeren. Also wirklich, ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, das ich hatte, als ich wirklich dachte, ich hätte zu wenig Obst verarbeitet. HAHA - meine Familie wird - sofern sie das lesen - herzlich lachen, weil die mir schon seit Jahren unterstellen ich "sähe mir immer zu wenig". Tja, vielleicht ist ja was dran, dass die Augen hin und wieder größer als der Hunger sind... 🙈

Ziel ist es jedenfalls, diese Jahr mit mehr Hirn und weniger Bauch einzufrieren, die Erfahrung zeigt ja schön langsam, dass im Winter nicht soviel Obst verkocht/-backt wird bei uns, wie ich mir das im Sommer immer so vorstelle 😊

Wer einem Zuviel an Marillen zu Leibe rücken muss, dem könnte ich jedenfalls eine Marillen-Mousse Torte ans Herz legen!
Alles Liebe, Irene

Donnerstag, 17. Mai 2018

... ein Blütengenuss!

Darüber, ob das jetzt Frühling ist oder schon Sommer kann man ja aktuell trefflich diskutieren... Fakt ist, die Holunderblüten-Zeit hat begonnen! Diese kleinen weißen Blüten sind ja bekanntlich nicht nur schön anzusehen, sondern auch vielseitig verarbeitbar. 

Gerne essen wir sie in Teig herausgebacken oder zu Sirup verarbeitet. Vor ein paar Tagen bin ich aber über ein besonderes Gustostückerl gestolpert, das ich euch nicht vorenthalten möchte: Holunderblütenkuchen! 
War mir bis dato nicht bekannt - das Rezept habe ich mir mit Inspiration verschiedenster Internetseiten selbst zusammengeschustert. Es war klar, es müsste eine Sandmasse sein - dass das Holunderblütenaroma über die Milch reinkommt, darauf bin ich aber offen gesagt erst dank Internet draufgekommen. 

Der Kuchen geht grundsätzlich sehr einfach - ein bisschen Zeit muss man jedoch für die "Ziehzeit" einrechnen. Also 2-3 Stunden sollte man schon Zeit haben, bevor der Kuchen servierfertig sein muss. 

Wir haben ihn als "Gruß aus der Küche" serviert bekommen - er ist aber auch auf der frühsommerlichen Kuchentafel ein Hit - vor allem für jene, die nicht mit Cremetorten zu verführen sind! 
Mit Schlagobers oder einer Kugel Eis serviert - perfekt! 

Gutes Genießen, Irene