Mittwoch, 17. Oktober 2018

Love is Sweet

Ich wollte für mein Candybar Projekt im Sommer ja unbedingt auch Zuckerl machen. Bevor ich jedoch die bereits vorgestellten Himbeerzuckerl zustande brachte, habe ich einiges ausprobiert. 
Ich glaube, bei den Zuckerl habe ich am meisten herumgetüftelt:
Erst habe ich ein Rezept ausprobiert, das nur aus Flüssigkeit und Zucker bestand. In Form gegossen war das auch ganz nett, sobald die Bonbons jedoch aus dem Kühlschrank draußen waren, fingen sie an sich zu verflüssigen - suboptimal! 

Dann die Idee mit den Karamellzuckerl - ähnliches Dilemma und angebrannt... Dann bin ich Glukosesirup kaufen gegangen, meine Geheimzutat in dem ganzen Projekt ;-) Soll ja auch die Haltbarkeit unterstützen, also sicher kein Fehler. 
Das Thema Karamell hat mich aber nicht ganz ausgelassen und daher habe ich - dann doch eher zufällig, das mit dem Soft-Karamell probiert. Ein bissl erinnern sie mich ja an die Stollwerk-Zuckerl, die uns an Weihnachten immer die Zähne verpickt haben - guuuut waren sie aber trotzdem!

Liebe Grüße,
Irene

Donnerstag, 4. Oktober 2018

In einem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus...



... so oder auch anders schallt es momentan bei uns durch's Haus. Musik läuft non-stop, dazu wird schon fleißig mitgesungen und vor allem mitgetanzt! Ist wirklich witzig anzusehen - allerdings muss man sich an die  Kinderlieder-Dauerbeschallung auch wirklich erstmal gewöhnen. 

Soweit mal zur Erklärung für meinen Post-Titel, bei dem es sich eben um die Zeilen eines Kinderliedes handelt. 

Ich hab euch im letzten Post nämlich eine Auszeit vom Candybar-Projekt und etwas saisonales versprochen: Äpfel 

Ich halte mich hier ganz klassisch, hab ich doch erst vor einiger Zeit die "Apfelschlangerl" für mich entdeckt. Ich find' die ja superlecker und seit ich weiß, dass die zudem noch schnell gemacht sind, genießen wir sie verhältnismäßig oft 😉

Ich kann diese Rezept aber auch wirklich nur jedem ans Herz legen! 

Also, frohes Probieren und Schlemmen, Irene


Sonntag, 30. September 2018

Zebrasterne - Bittersüße Schokolade trifft Kirsche & Balsamico, mit Schuß

Ich bin hin und her gerissen - bringe ich die Candy-Bar zu Ende oder gibt's doch auch mal wieder einen saisonalen Beitrag? Die Kirschenzeit, die Zwetschgenzeit - alle habe ich sie übersehen dieses Jahr - die Äpfel bleiben mir ja noch eine Weile erhalten, also bekommt ihr die beim nächsten Mal 😉

Heute geht's also mit der Candybar weiter: Dazu muss man wissen - unsere Freunden lieben Zebras. Nein - sie nennen das Tier nicht nur, wenns mal um ein Lieblingstier ginge - am liebsten hätten sie wohl ein Zebra im Garten stehen. Da das aber leider aus Platz- und vermutlich auch Zeitgründen nicht geht - bevölkern Zebras in allen Arten und Ausprägungen ihr Leben. Von Stofftieren über Deko-Artikel bis zu ihrem Kind ist alles in Zebra ausgestattet. (Ok, so krass wie manch einer sich das jetzt vorstellen mag, ist es dann doch nicht.
..) Jedenfalls musste das Zebra-Thema bei der Candybar auch mitberücksichtigt werden. (Meine ureigene Vorgabe, damit das Projekt nicht gaaanz zu leicht wird 😏)

Schlussendlich habe ich mich für Trüffel entschieden - und da es im Hochsommer kaum Hohlkörper zu kaufen gibt, musste ich mit den vorhandenen Schoko-Sternen mein Auslangen finden. Entstanden sind dann unglaublich leckere Zebra-Sterne! 
Ich muss aber zugeben, nachdem es meine ersten Pralinen waren, habe ich mir für das Rezept etwas Inspiration* gesucht, der ich dann ziemlich getreu gefolgt bin. Es war damals Kirschenzeit - also habe ich großartige Herzkirschen verarbeiten können. 

Im nächsten Jahr gibt's davon sicher wieder welche - auch ohne Candybar-Projekt, allerdings in etwas moderaterer Menge! 

Liebe Grüße, Irene

Samstag, 8. September 2018

Spiel, Satz und Sieg für die Braut

Heute ist wieder Hochzeitstag - die letzte Hochzeit im Jahr, wir freuen uns schon sehr! Endlich dürfen wir mal wieder das Tanzbein schwingen. Das Brautpaar hatte uns zum vor-hochzeitlichen Tanznachmittag eingeladen, was sehr lustig war, aber auch frustrierend. Mein Mann und ich haben ja mal ein paar Jahre lang getanzt, ist auch schon wieder ein paar Jährchen her, aber dass man sich so gar nichts gemerkt hat war schon erschreckend. Wir haben für heute Abend jedenfalls geübt!

Der heutige Anlass erinnert mich aber auch daran, dass ich noch ein paar Gustostückerl meiner Candybar schuldig bin. 

Meine liebe Freundin ist passionierte Tennisspielerin, weshalb "Tenniskekse" bei der Gustostückerl-Bar natürlich nicht fehlen durften! Ich hab's ja normal nicht so mir getüddel - aber hier habe ich mich mal bemüht und royal icing ausprobiert. Eigentlich eine sehr gute Erfindung - glücklicherweise hat mir mein Mann beim Verzieren geholfen, super Teamwork (!) übrigens. Wir sind schon einen ganzen Abend mit dem Zuckerguss gesessen! Hat sich aber ausgezahlt. Was mich vor allem überrascht hat war, dass die Kekse trotz Zuckerguss gar nicht mal so süß waren... 

Es lohnt sich also, sie nachzumachen!

Alles Liebe, Irene


Montag, 13. August 2018

Liebe ist ein Zuckerlschlecken!


Dieses Gustostückerl hat mir beim Planen meiner Gustostückerl-Bar wohl die meisten Kopfzerbrechen bereitet. Zu einer Candybar gehören natürlich Candys - nanona - und bei der Gustostückerl-Bar müssen die natürlich selbst gemacht sein!
Also hab ich mal das Internet nach einem einfachen, sicheren Rezept durchforstet - mit der Erkenntnis: Rezeptideen gibt es wie Sand am Meer - das Problem ist die Umsetzung!

Zuerst hatte ich diese einfach Rezepte am Radar - Zucker mit Wasser, Saft oder Tee kochen, in eine Form gießen - fertig. Woran der erste Versuch gescheitert ist, fällt mir jetzt gar nicht mehr ein - der zweite Versuch endete unfreiwillig im Sektor Karamellbonbons - die zwar geschmacklich ganz gut waren, sich jedoch leider in der Form wieder zu verflüssigen begannen, sobald diese länger als 10 Minuten aus dem Kühlschrank draußen war. Also auch nicht wirklich optimal. 

Schnell hatte sich herauskristallisiert, dass man bei der Zuckerl-Herstellung um den Glukosesirup wohl nicht herumkommen wird. Also hab ich mir "Exoten" (für meine Voratskammer) besorgt und mit dem mir am vertrauenswürdigsten erscheinenden Rezept von "Eine Studie in Süß" gestartet. Auf Experimente jedweder Art habe ich diesmal verzichtet und mich strikt ans Rezept gehalten - mit der Abweichung, dass mein Bratenthermometer als Zuckerthermometer herhalten musste. 

Was soll ich sagen - vom ersten Versuch war ich ziemlich begeistert, obwohl mir die Masse ziemlich an meiner (die Marmorplatte ersetzende) Fliese festgeklebt ist. Der zweite und eigentlich als finaler gedachte Versuch scheiterte ein bisschen an meinem Blickwinkel auf das Zucker-/Bratenthermometer und der daraus resultierenden leicht dunklen Farbe der Zuckerlmasse. Laut meinem Mann schmeckten die überhaupt nicht verbrannt - ich konnte die Röstaromen sehr deutlich schmecken! 

Wenn ich mir aber was vorgenommen habe, kann ich mich darin auch durchaus verbeißen - also startete ich am Vorabend der Hochzeit einen allerletzten Versuch - bei dem auch auf Anraten meines Mannes die Silikonmatte zum Einsatz kam. Und siehe dar - die Herstellung war eigentlich recht einfach: 
Ich ließ den Zucker nicht so lange kochen wie beim zweiten Versuch, dank der Silikonmatte war das Kneten und Einschlagen viel entspannter, weil nicht alles festklebte und mein Mann schnitt ganz großartige Bonbon-Stückchen her! 

Nicht nächste Woche, aber so um die Weihnachtszeit gibt's bei uns sicher wiedermal Zuckerl! 😊

Gutes Gelingen und Liebe Grüße, Irene