Selfmade Marmelade II – Holunderbeerengelee

Spätsommer, schönes Wetter, Abendstimmung – Vorfreude darauf, endlich den vom Schwiegervater dankenswerterweise gepflückten und abgerebelten Holunder zu verarbeiten. Und dann der Learning-point: Holunder ist nicht lagerfähig (außerhalb des Kühlschranks), auch nicht für 2 Tage! 🙁

Also – Stress-Stress, die Sonne geht ja bald unter – den Göttergatten und Sackerl eingepackt, die Räder geschnappt und ab in den nächstgelegenen Wald, in der Hoffnung, noch ein paar Holunderbeeren zu finden. So sind wir dann also in Flip-Flops (g‘scheit!) im Wald herumgehirscht, weil die (massenweise verfügbaren) Beeren von den Sträuchern neben der Straße soll man ja nicht nehmen … dummerweise waren wohl vor uns auch schon ein paar auf Beerensuche, aber schlussendlich hatten wir Glück – und die Sackerl waren gut gefüllt.

Nach gefühlten 5 Stunden Abrebeln und der Spannung, ob die Marmelade auch mit wenig Zucker gut geliert (zum Glück!) konnten wir zufrieden auf unser Tageswerk zurücksehen 😉 Wer Holunderbeeren mag, sollte diese Marmelade mal versuchen!

http://www.habe-ich-selbstgemacht.de/mein-erster-bloggeburtstag/
Abschließend wünsche ich Julia von Habe ich selbstgemacht alles Liebe zum 1. Blog-Geburtstag! Zu ihrer „Geburtstagsjause“ bringe ich gerne ein Glas selbstgemachtes Holunderbeerengelee als Gastgeschenk mit! 🙂

Irene

Zutaten:

700 g Holunderbeeren
100 ml Wasser
170 – 200 g Zucker
250 ml Apfelsaft
etwas Zimt
etwas Zitronensaft
1 Pkg. Gelierfix 2:1

reicht für etwa 3 – 4 mittelgroße Gläser.
und so geht’s:
Die Holunderbeeren werden ordentlich abgerebelt und unter dem kalten Wasser gut abgebraust.
Anschließend werden die Holunderbeeren mit etwa 100 ml Wasser etwa 10 Minuten lang gekocht.

Das Holunderkompott wird über ein Sieb in eine Schüssel geleert und die Beeren, die im Sieb zurückbleiben dadurch passiert. (Am besten nimmt man dazu einen Löffel oder eine Teigspachtel – oder die gute, alte „Flotte Lotte“.)

Der Holundersaft wird nun mit dem Apfelsaft (ich nehme hier selbstgemachten Saft vom Bauern), Zucker, Zimt, Zitronensaft und Gelierfix vermengen und aufkochen lassen.
Da ich für die Marmelade den Zucker sehr reduziert habe, muss die Marmelade relativ lange kochen.
Am besten macht man von Zeit zu Zeit eine Gelierprobe – dazu gibt man ein wenig Marmelade auf einen Teller und lässt es abkühlen (im Kühlschrank). Wenn die Marmelade geliert, kann sie abgefüllt werden.

Während die Marmelade kocht, kann man bereits die Gläser vorbereiten. Dazu gebe ich die Gläser mit dem „Fläschchen-Programm“ für 20 Minuten in den Dampfgarer.

Die ausgekochten Gläser werden dann befüllt, der Deckel gut zugedreht und für ein paar Minuten auf den Kopf gestellt.

>> Rezept zum herunterladen

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1 Kommentar

  1. Liebe Irene!
    Dein Holunderbeerengelee hört sich einfach köstlich an! Ich könnte mir das Gelee gerade auch gut auf einer leckeren Scheibe Brot zum Nachmittag vorstellen- anstatt Kuchen. Vielen Dank, dass du mit dieser Leckerei bei meinem Blog-Event teilgenommen hast.
    Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende!
    Viele Grüße Julia

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