Ich habe einen Kürbis getragen…

Gemäß diesem Motto, frei nach dem berühmten Zitat aus „Dirty Dancing“, habe ich das vergangen Wochenende verbracht: 3,5 kg Kürbis aus Schwiegermutters Garten ging es an den Kragen! Juhu!

Kürbismarmelade, Kürbistorte und Kürbis-Fisch-Curry standen auf dem Speiseplan. Heute gibt’s aber erstmal die Rezepte für die Marmeladen – die Torte folgt am Wochenende, da ich die Bilder noch nicht fertig bearbeitet habe. Wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich die restliche Zeit vor dem Computer gebracht und Gustostückerl ein kleines „Make over“ verpasst!
;;) Was sagt ihr zum neuen Titelbild?

Ich weiß ja nicht, wie es anderen Bloggern so geht mit dem Design und Layout ihres Blogs, ich kann euch aber schildern wie’s mir damit so geht. Ich habe Gustostückerl vor knapp 11 Monaten (jaja, der erste Gusto-Geburtstag steht ins Haus!! :D) ins Leben gerufen und, da ich früher schon meinen privaten Reiseblog über Blogger gestaltet habe, wieder diese Plattform gewählt, obwohl es vermutlich Anbieter gibt, die von Haus aus stylishere Templates anbieten – aber ihr wisst schon: die Gewohnheit.

Während ich also mit einem ziemlichen Standard-Template begonnen hatte, war mir das bald nicht mehr genug – Gustostückerl muss schon auch ein wenig individueller gestaltet sein. Und wenn man sich andere Foodblogs so ansieht, dann bleibt einem (mir halt) schon hin und wieder die Kinnlade hängen, weil so ein tolles Design (und sooo tolle Fotos…) – und man fragt sich: warum kann ich das eigentlich nicht?

Gut, ich bin Juristin und habe mit Grafik, Zeichnen und eigentlich auch Computer nicht besonders viel am Hut – und es gibt auch bestimmt Millionen Menschen, die mit mehr graphischem Talent gesegnet sind. Aber – ein bisschen Inspiration kann man sich ja holen und, wenn ich ehrlich bin, mich im html auszutoben macht mir inzwischen irre Spaß. (Und mein Mann ist deswegen so stolz auf mich ;;) )
Gut, es gehen immer mal wieder ganze Tage vor dem Computer d’rauf, weil es immer eine Weile dauert, bis ich den entsprechenden Code für das gefunden habe, was ich mir grad so einbilde – „es kann nichts geben, was es nicht gibt“ ist dann meine Devise. (Und wenn nicht auf Deutsch, dann Englisch oder Spanisch – die Auswahlmöglichkeiten sind ja zum Glück vielfach.)

Da das Ganze für mich ein Hobby ist habe ich naturgemäß kein großartiges (/:)kein) Budget dahinter, was mir einen Raketenstart ermöglicht hätte – und, ich weiß ja nicht, wie es euch dabei geht – ich persönlich finde es auch ganz interessant, wenn man eine Entwicklung einer Seite mitbekommt. Ich hoffe zumindest, dass es euch ähnlich geht – ansonsten ich mir hier grad relativ zinnbefreit meine Gedanken in die Tastatur klopfe… 

Tja, und so war/ist das erste Blogjahr für mich quasi so eine Art „Selbstfindungstripp“, den ich hoffe mit diesem Wochenende abgeschlossen zu haben, weil ich das erste Mal sei dem Launch (das Wort hätte ich echt nicht im Duden erwartet!) der Seite echt ziemlich zufrieden bin – also hoffe ich, dass es euch auch gefällt!

… aber eigentlich ging’s ja g’rad noch Marmeladen – genau genommen Kürbismarmelade. Üblicherweise kennt man bei uns in der Gegend Kürbis eher pikant und nicht unbedingt süß – mit Ausnahme vielleicht im Kuchen. Marmelade war daher für mich persönlich auch eher etwas neues, aber nachdem ich im Laufe des Sommers ein Marmeladen-(mach)-Faible entwickelt habe, musste auch der Kürbis ins Glas! 

Gutes Gelingen!
Irene

Zutaten:

Kürbis-Orangen Marmelade Kürbis-Apfel Marmelade
500 g Kürbis 500 g Kürbis
500 ml frischgepresster Orangensaft 250 g (2 mittelgroße) Äpfel
250 g Gelierzucker 2:1 500 ml Apfelsaft
1/2 TL Zimt 250 g Gelierzucker 2:1
etwas Muskatnuss 1/2 TL Cardamom
 etwas Zitronensaft (1/4 Zitrone) etwas Muskatnuss
3 cl Cointreau wenig Chili

etwas Zitronensaft (1/2 Zitrone)

und so gehts:

Für beide Marmeladen wird erst der Kürbis geschnitten – je nachdem, ob man gerne Stückchen in der Marmelade hat, sollte man den Kürbis ganz klein schneiden (und anschließend nur wenig pürieren), wenn die Marmelade ohnehin püriert wird, dann kann man gerne auch größere Stücke schneiden. Wichtig ist in jedem Fall, die Schale zu entfernen.

Die Kürbisstücke (und Äpfel, ebenfalls in Stücke geschnitten) werden jeweils mit dem Saft gekocht, bis sie weich sind und dann je nach Gusto püriert.

Anschließend werden Gelierzucker, Gewürze und Zitronensaft beigefügt und die Marmelade noch etwa 5 Minuten sprudelnd gekocht. Da der Gelierzucker relativ reduziert ist, empfiehlt es sich vor dem Abfüllen eine Gelierprobe zu machen. Dabei gibt man einen Klecks Marmelade auf ein Teller und lässt es abkühlen, wenn es geliert kann man die Marmelade abfüllen, ansonsten munter weitermachen.

Während die Maremelade kocht, sollte man die Gläser bereits zubereiten. Wie bereits erwähnt, mache ich das im Dampfgarer – dauert 25 Minuten und macht keine weitere Arbeit.

Nach dem Abfüllen stelle ich die Gläser immer noch ein wenig auf den Kopf und lasse sie so auskühlen. Wenn ich sie dann umdrehe merkt man gut, wie der Deckel nach Innen gezogen wird. Wenn der noch klickt hat mit dem Verschließen etwas nicht geklappt.

>> Rezepte herunterladen:          Kürbis-Orangen Marmelade                     Kürbis-Apfel Marmelade

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