Donnerstag, 3. August 2017

... nochmal Marillen!

... und noch einmal Marillen! Ich bin ja ein kleiner Fan der gelben Früchte - vor allem, wenn sie ganz reif und süß, aber noch bissfest sind. Mein Mann ist ja kein so großer Marillenfan - also zumindest mag er sie "pur" nicht, weil die Schale so auf der Zunge kitzelt. Ich kann das zum Glück nicht nachvollziehen und esse die auch gerne unverarbeitet.

Unserem kleinen Spatz schmeckt die Marille püriert - wir essen sie supergerne auch ganz klassisch als Knödel. Ich bin mit Topfenteig-Fruchtknödel aufgewachsen, daher gibt es Fruchtknödel bei mir auch nur mit Topf
enteig, auch wenn viele auf Kartoffelteig schwören. (Der passt aber meiner Meinung nach eher zu Hacheeknödel.)

Der Topfenteig ist schnell zu bereitet und lässt sich auch gut einfrieren. Wenn ich also eine Ladung Marillen bekomme, dann mache ich immer gleich eine Menge Knödel (dieses Jahr waren‘s 30), die uns Tiefgefroren auch im Winter mit einem super Essen versorgen.
Ach - ich liebe die Sommerzeit und das "Vorräte-Anlegen" für die kältere Jahreszeit!

Liebe Grüße,
Irene

Zutaten: (für etwa 7 - 8 Knödel)

1 Pkg Speisetopfen (-quark)
eine Prise Salz
1 Ei
50 g Mehl
50 g Semmelbrösel
Marillen

Etwas Butter
4-10 EL Semmelbrösel
1-2 EL Zucker

... und so geht's:

Alle Zutaten werden gut miteinander vermengt und zu einer Rolle geformt. Davon schneidet man dann etwa fingerdicke Scheiben ab, drückt den Teig etwas flach und wickelt die gewaschenen und abgetrockneten Marillen darin ein. Dabei darauf achten, dass die Teigränder gut miteinander verbunden sind, sonst geht der Knödel beim Kochen auf. 

Man kann die Marille entsteinen, ich mache das nie, und statt dem Kern einen Zuckerwürfel in die Marille geben. Ich persönlich finde, der Zucker in den Bröseln ist absolut ausreichend, da die Frucht ohnehin genug Süße hat. 

Die fertigen Knödel wendet man nochmal in Mehl und friert sie ein - oder lässt sie in leicht köchelndem Wasser ziehen, bis sie obenauf schwimmen. (Ich lasse sie immer etwa 3 Minuten schwimmen, um auf Nummer "sicher" zu gehen.

Während die Knödel ziehen, gibt man etwas Butter in eine Pfanne, gibt Semmelbrösel und etwas Zucker dazu und röstet die Brösel bis sie goldbraun sind. Ich gebe gern noch eine Prise Zimt zu den Brösel. 
Die Menge der verwendeten Brösel hängt davon ab, ob die Genießer gerne viele Brösel essen oder nur die Knödel darin gewälzt werden sollen. 

Zum Schluss wälzt man die fertigen Knödel in den Bröseln und richtet an. 

Gutes Gelingen!

1 Kommentar:

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