… und nochmal Marillen!

… und noch einmal Marillen! Ich bin ja ein kleiner Fan der gelben Früchte – vor allem, wenn sie ganz reif und süß, aber noch bissfest sind. Mein Mann ist ja kein so großer Marillenfan – also zumindest mag er sie „pur“ nicht, weil die Schale so auf der Zunge kitzelt. Ich kann das zum Glück nicht nachvollziehen und esse die auch gerne unverarbeitet.

Unserem kleinen Spatz schmeckt die Marille püriert – wir essen sie supergerne auch ganz klassisch als Knödel. Ich bin mit Topfenteig-Fruchtknödel aufgewachsen, daher gibt es Fruchtknödel bei mir nur mit Topfenteig, auch wenn viele auf Kartoffelteig schwören. (Der passt aber meiner Meinung nach eher zu Hacheeknödel.)

Marillen
Marillen

Der Topfenteig ist schnell zu bereitet und lässt sich auch gut einfrieren. Wenn ich also eine Ladung Marillen bekomme, mache ich immer gleich eine Menge Knödel (dieses Jahr waren‘s 30), die uns tiefgefroren auch im Winter ein köstliches Mittagessen bieten.

Ach – ich liebe die Sommerzeit und das „Vorräte-Anlegen“ für die kältere Jahreszeit!

Gute Gelingen, Irene

Marillenknödel

von Gustostückerl
Ein Sommerklassiker
Gericht: Mehlspeise, Nachspeise
Land & Region: Österreich
Stichwort: Fruchtig, Knödel, Sommer

Zutaten

für die Knödel

  • 1 Pkg Speisetopfen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 50 g Mehl
  • 50 g Semmelbrösel
  • Marillen

für die Brösel

  • etwas Butter
  • 4-10 EL Semmelbrösel
  • 1-2 EL Zucker

Anleitungen

Knödel

  • Alle Zutaten (bis auf die Marillen) werden gut miteinander vermengt und zu einer Rolle geformt.
  • Von dieser Rolle schneidet man etwa fingerdicke Scheiben ab und drück den Teig flach. Darin rollt man nun die gewaschene und abgetrocknete Marille ein.
    Dabei ist darauf zu achten, dass die Teigränder gut miteinander verbunden sind, damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht.
  • (Man kann die Marille vorher entsteinen und – wenn man es süß mag – ein Stk. Würfelzucker hineingeben. Ich mache das aber nie, da der Zucker in den Bröseln für mich absolut ausreichend ist, da die Frucht ohnehin genug Süße hat.)
  • Die fertigen Knödel wendet man nochmal in Mehl. Danach kann man sie entweder als Vorrat einfrieren oder sofort zubereiten.
  • Die Knödel lässt man in leicht köchelndem Wasser ziehen, bis sie obenauf schwimmen. (Gerade bei tiefgekühlten Knödeln lasse ich sicherheitshalber dann immer noch 3 Minuten weiterziehen, um auf Nummer sicher zu gehen.)

Brösel

  • Während die Knödel ziehen, gibt man etwas Butter und Zucker in die Pfanne und lässt den Zucker leicht ankaramelisieren.
  • Dann gibt man die Brösel hinzu und röstet sie vorsichtig, bis sie goldbraun sind.
  • Ich gebe nun gern noch eine Prise Zimt hinzu.
  • Die Menge der Brösel hängt davon ab, ob die Genießer gerne viele Brösel essen oder nur die Knödel darin gewälzt werden sollen!
  • Zum Schluss wälzt man die fertigen Knödel in den Brösel und richtet an.

Wenn ihr auch gern mal ein süßes Mittagessen genießt – probiert doch mal meine Topfennockerl mit Erdbeersauce aus!

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