Es war einmal…

… eine Königin, die wünschte sich sehnlichst ein Kind. Als sie eines Tages beim Sticken am Fenster saß, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und ein Tropfen Blut fiel auf das mit Schnee bedeckte Fensterbrett. Als die Königin das sah, sprach sie: ich wünsche mir ein Kind, mit einer Haut so weiß wie Schnee, Haar so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. Als die Königin tatsächlich im darauffolgenden Jahr Mutter wurde, nannte sie ihre Tochter „Schneewittchen“… 
Den Rest der Geschichte kennen wir!
Die Schneewittchentorte hat nicht nur äußerlich eine Ähnlichkeit mit der schönen Prinzessin, sie teilen auch ihr Schicksal: Die Torte muss in jedem Fall auch um ihr Leben fürchten – böse Königinnen gibt es zwar nicht mehr so viele, die Gefahr für die Torte droht aber von allen Seiten! Findet Schneewittchen ihr Happy End an der Seite des Prinzen, hat die Torte meist weniger Glück und „überlebt“ nicht 😉 Sie ist einfach zu lecker, um nicht aufgegessen zu werden!
Alles Liebe, Irene

Zutaten:

… für den Boden:
100 g zimmerwarme Butter
100 g Feinkristall- und Vanillezucker
4 Eier
150 g geriebener Mohn
70 g geriebene Haselnüsse
Himbeermarmelade
… für die Creme:
250 g Topfen
80 g Staubzucker und Vanillezucker
Saft 1/2 Zitrone
etwas geriebene Zitronenschale
1/2 l Schlagobers
6 Blatt gelatine
… für die Glasur:
etwa 300 g Himbeeren
4 Blatt Gelatine
evtl. 1-2 TL Staubzucker
… und so geht’s:
Für den Tortenboden trennt man die Eier und schlägt das Eiklar zu Eischnee. Die Dotter schlägt man mit Butter und Zucker schaumig auf. Dann hebt man abwechselnd Eischnee, Mohn und Haselnüsse unter. 
Im nicht vorgeheizten Backrohr wird der Tortenboden bei 180°C Umluft für circa 40 Minuten gebacken.
Nach dem Auskühlen bestreicht man den Tortenboden dünn mit Himbeermarmelade.
Für die Topfencreme vermengt man alle Zutaten mit Ausnahme der Gelatine und des Schlagobers‘, weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein und lässt sie in 1 EL Schlagobers zergehen. Die zerlassene Gelatine rührt man in die Topfenmasse ein. Das (geschlagene!) Obers wird am Schluss unter die Topfenmasse gehoben.
Die Topfenmasse wird auf dem ausgekühlten Tortenboden verteilt. 
Die Himbeerglasur ist ganz schnell gemacht. Dazu werden nur die Himbeeren erwärmt und (bei bedarf, ich spare mir hier den Zucker) gezuckert. Die Himbeeren können durch die Flotte Lotte passiert oder mit dem Stabmixer püriert werden. Das ist etwas abhängig davon, ob einen die Himbeerkerne stören oder nicht. Ich bin hier nicht so heikel – durch die Flotte Lotte wird’s natürlich feiner! 
Die Gelatine wird laut Anleitung in die Himbeersauce eingerührt. Es empfiehlt sich, die (überkühlte) Himbeerglasur auf die etwas erkaltete und erstarrte Topfencreme zu gießen, damit sich keine unschönen Vermischungen der Cremeschichten ergeben. 
Die Torte nun kalt stellen und gerne mit Pistaziensplittern, Himbeeren und anderen Blumen verzieren. 
Es empfiehlt sich, für die Zubereitung der Torte genügend „Kühlzeit“ einzurechnen, die Zubereitung am Vorabend hat sich bewährt! 
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