Spiel, Satz und Sieg für die Braut

Heute ist wieder Hochzeitstag – die letzte Hochzeit im Jahr, wir freuen uns schon sehr! Endlich dürfen wir mal wieder das Tanzbein schwingen. Das Brautpaar hatte uns zum vor-hochzeitlichen Tanznachmittag eingeladen, was sehr lustig war, aber auch frustrierend. Mein Mann und ich haben ja mal ein paar Jahre lang getanzt, ist auch schon wieder ein paar Jährchen her, aber dass man sich so gar nichts gemerkt hat war schon erschreckend. Wir haben für heute Abend jedenfalls geübt!

Der heutige Anlass erinnert mich aber auch daran, dass ich noch ein paar Gustostückerl meiner Candybar schuldig bin. 
Meine liebe Freundin ist passionierte Tennisspielerin, weshalb „Tenniskekse“ bei der Gustostückerl-Bar natürlich nicht fehlen durften! Ich hab’s ja normal nicht so mir getüddel – aber hier habe ich mich mal bemüht und royal icing ausprobiert. Eigentlich eine sehr gute Erfindung – glücklicherweise hat mir mein Mann beim Verzieren geholfen, super Teamwork (!) übrigens. Wir sind schon einen ganzen Abend mit dem Zuckerguss gesessen! Hat sich aber ausgezahlt. Was mich vor allem überrascht hat war, dass die Kekse trotz Zuckerguss gar nicht mal so süß waren… 
Es lohnt sich also, sie nachzumachen!
Alles Liebe, Irene


Zutaten:

250 g Mehl
70 g Zucker
10 g Vanillezucker oder 1 Pkg
100 g Butter
1 Ei
1 TL Natron
Zitronenschale

1 Eiweiß
250 g Puderzucker
Zitronensaft
Lebensmittelfarbe

… und so geht’s:

Alle Zutaten verbröselt und knetet man zu einem Mürbteig. Den Teig lässt man ½ Stunde im Kühlschrank rasten, bevor man auf der bemehlten Arbeitsplatte ca. 5 mm dicke Kekse aussticht.
Die Kekse werden bei 175°C Umluft etwa 10 Minuten goldbraun gebacken.
Für das Royal Icing 1 Eiweiß aufschlagen und den Puderzucker hinzugeben, ggf. einfärben.
Die Zahnpasta-artige Paste kann so als „outlining“ verwendet werden. 
Für das „floating“ (zum Ausfüllen) verdünnt man die Masse mit Zitronensaft (oder Wasser) so lange, bis der Zuckerguss von selbst glattläuft.
Viel Spaß beim Verzieren!
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