Donnerstag, 4. Oktober 2018

In einem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus...



... so oder auch anders schallt es momentan bei uns durch's Haus. Musik läuft non-stop, dazu wird schon fleißig mitgesungen und vor allem mitgetanzt! Ist wirklich witzig anzusehen - allerdings muss man sich an die  Kinderlieder-Dauerbeschallung auch wirklich erstmal gewöhnen. 

Soweit mal zur Erklärung für meinen Post-Titel, bei dem es sich eben um die Zeilen eines Kinderliedes handelt. 

Ich hab euch im letzten Post nämlich eine Auszeit vom Candybar-Projekt und etwas saisonales versprochen: Äpfel 

Ich halte mich hier ganz klassisch, hab ich doch erst vor einiger Zeit die "Apfelschlangerl" für mich entdeckt. Ich find' die ja superlecker und seit ich weiß, dass die zudem noch schnell gemacht sind, genießen wir sie verhältnismäßig oft 😉

Ich kann diese Rezept aber auch wirklich nur jedem ans Herz legen! 

Also, frohes Probieren und Schlemmen, Irene


Zutaten:
210 g Mehl
100 g Butter
2 EL Sauerrahm
50 g Zucker (inkl VZ)
2 Eidotter
etwas Zitronenschale

3-4 Äpfel
Zimt
Zitronensaft
Nüsse
Rosinen
(evtl. Zwetschken)


... und so geht's:

Aus den Zutaten für den Teig bereitet man einen Mürbteig zu: Dafür gebe ich alles in eine Schüssel (ich ziehe mir dann Einweghandschuhe an... Ja, ich mag den Teig zwischen den Fingern nicht!) und knete daraus einen Teig. 
Diesen Teig stellt man dann etwa 20 Minuten im Kühlschrank kühl, bevor man ihn weiterverarbeitet. 

In der Zwischenzeit schneidet man die Äpfel in Scheiben, gibt den Saft von etwa einer halben Zitrone dazu und schmeckt alles mit Zimt ab. Dann gebe ich immer noch geriebene Nüsse hinzu und Rosinen oder Cranberries - je nachdem, was gerade daheim ist. 
Ich habe auch schon Zwetschken dazugegeben und das war nochmal ein Bisschen besser!

Ist der Teig überkühlt, teilt man diesen in 2 Teile und rollt diesen auf der bemehlten Arbeitsplatte etwa rechteckig aus. Dann füllt man die Hälfte der Äpfel ein und schlägt die Längsseiten übereinander. Das gleiche passiert mit der 2. Teighälfte, sodass man 2 Strudel erhält. 

Die Strudel gibt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, sticht beide mit der Gabel etwas an und streicht sie mit etwas Eiklar (das ja aufgrund der Dotter im Teig übrig ist) ein. 

Ich backe die Apfelschlangerl bei 180°C Umluft etwa 30 Minuten, bis sie halt goldbraun sind. 

Kommentare:

  1. Alleine der Geruch von Apfelschlangerl ist es wert, dass man sie hin und wieder macht. Und schmecken tun sie natürlich auch ;-)

    Wünsch euch einen schönen Herbst! Liebe Grüße, Julia

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    1. Liebe Julia, da gebe ich dir absolut recht! :-)

      Ich wünsche ebenfalls einen wunderschönen Herbst! Alles Liebe, Irene

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