Feentorte zum Prinzessinnengeburtstag

Feentorte zum Prinzessinnengeburtstag

Mein Gott, war es still hier! Grund dafür ist unser Familienzuwachs, der unsere Familie schon im August 2022 vervollständigt hat. Mit dem Feststellen der Schwangerschaft hatte bei mir aber totale Lustlosigkeit, was meine Hobbies anbelangt, eingesetzt. Nachdem die Kids dann leider auch jede:r für Aufregung sorgte, war die Luft doch länger raus als geplant, sodass ich erst langsam wieder in Schwung komme, was das Backen oder Nähen anbelangt.

Dafür starte ich aber gleich mal mit einem Highlight: der Feentorte!

Letztes Jahr bin ich ja „dank“ Lockdown recht gut um das Thema „Kindergeburtstag“ herumgekommen – dieses Jahr gab es aber nun kein Entkommen mehr!

Gewünscht war – ganz bescheiden – eine Feentorte!

Tja, Mama macht das mit Links – oder?

Zum Glück fand der Spaß genau in den 2 Wochen statt, in denen wir nicht erkältet/krank waren.

Und diese 2 Wochen hab ich auch tatsächlich gebraucht, um das Projekt „Feengeburtstag“ abzuwickeln… Mit der Feentorte war es ja nicht getan – dazu musste ich dann noch die passende Schatzsuche erfunden und gestaltet werden. Ich gestehe, ich war mordsmäßig nervös vor diesem Geburtstagsfest!

Zum Glück hatten wir Kinder aus dem engsten Freundeskreis eingeladen, sodass keine fremden Mütter bei uns herumsaßen, sondern Freunde, die sich auch auskennen bei uns. Den kleinen Schnuckel hatte mir zudem dankenswerterweise meine Schwiegermutter „abgenommen“, sodass ich ganz für die große Madame dasein konnte!

Ganz ehrlich – so angespannt, wie an dem Tag war ich schon lange nicht mehr. War überraschend für mich!

Feentorte

Die Feentorte habe ich – offen gestanden – relativ experimentell zusammengestellt. Das Ausbacken der Ombre-Böden war ein ziemlicher Aufwand und irgendwie kam ich mit der Masse erst nicht hin, sodass ich nochmal nachproduzieren musste. Hat aber dann recht gut geklappt. Außerdem hab ich beim Zusammenbauen das Beerenragout fast vergessen – aber den Kindern hat es nicht gefehlt.

Wovon ich ziemlich begeistert bin, ist das Dattelsüße-Pulver und das Fruchtpulver von der True Love Riegelfabrik (Werbung ohne Auftrag aus Überzeugung, weil bei uns ums Eck). Der Beeren Mix färbt richtig schön violett und mit der Dattelsüße kann man richtig gut Industriezucker sparen!

Was gibt es noch zur Feentorte zu sagen? Ach ja – die Caketopper habe ich mir mit dem Schneideplotter selbst gebastelt. Ich finde, die machen ziemlich was her!

Ach ja – Optisch kam die Feentorte bei den Mädels ja recht gut an – allerdings war der erste Hunger darauf dann doch nicht so besonders groß. Ich hatte mir schon geschworen, im kommenden Jahr schnöde Muffins zu backen. Auf den 2. Versuch waren die Teller dann aber doch ratzeputz leergegessen!

Ich sags euch – das Projekt „Feentorte“ hat mir richtig Spaß gemacht!

Als Teaser kann ich euch schon sagen, dass die Tauftorte für den „Schnuckel“ auch so ein Projekt war. Das Rezept dazu kommt bald – versprochen!

Feentorte

Feentorte

von Gustostückerl
Waldbeer-Mascarpone Torte
Zubereitung2 Stdn.
Backzeit1 Std.
12 Stdn.
Gesamt15 Stdn.
Gericht: Torte
Stichwort: Feentorte, Fruchtig, Geburtstag, Mädchentraum, Waldbeeren
Portionen: 12 Stück

Zutaten

Tortenböden

  • 8 Eier
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 80 g Speisestärke
  • 2 Tl Backpulver
  • 70 g Butter geschmolzen
  • Lebensmittelfarbe rosa

Beerenragout

  • 500 g Waldbeeren frisch oder TK
  • 5 g Speisestärke
  • 1/2 Orange ausgepresst
  • 2 Blatt Gelatine

Mascarpone-Joghurt-Creme (Füllung)

  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Obers steif geschlagen
  • 200 g Naturjoghurt
  • 2-3 EL Dattelsüße Pulver nach Geschmack, alternatif 30g Zucker
  • 3 EL Fruchtpulver Waldbeeren

Mascarpone-Joghurt-Creme (Topping)

  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Naturjoghurt
  • 250 g Obers steif geschlagen
  • 3 EL Dattelsüße alternativ Zucker nach Gusto
  • Fruchtpulver, Lebensmittelfarbe, Zuckerkügelchen für die Verzierung

Anleitungen

Tortenböden

  • Es empfiehlt sich, vorab alle Zutaten abzuwiegen. Die Butter kann gleich bei niedriger Temperatur in einem Topf geschmolzen werden. Mehl, Stärke und Backpulver kann ich eine Schüssel zusammengewogen werden!
    Die Eier werden getrennt.
  • Das Eiklar wird schaumig zu Eischnee aufgeschlagen und zur Seite gestellt.
  • Eigelb und Zucker werden schaumig aufgeschlagen, dann wird die geschmolzene Butter unter langsamem rühren hinzugegeben.
  • Mehl, Stärke und Backpulver werden am besten mit dem Schneebesen untergehoben.
  • Will man die Tortenböden, wie ich, in einem Ombre-Verlauf backen, ist jeder Boden einzeln zu backen. Dafür ist zu überlegen, ob man 4 oder 5 Tortenböden haben möchte.
    Den Teig teilt man nun in entsprechend viele Schüsselchen auf und färbt die einzelnen Portionen unterschiedlich stark – in diesem Fall – rosa.
    Alternativ kann man auch einen Boden von der Gesamtmasse in die Tortenform abfüllen und dann den gesamten Teig dunkler färben.
    Die Tortenböden werden bei 160°C Ober-/Unterhitze etwa 15 – 20 Minuten je Boden gebacken.
    Nach dem Backen lässt man die Böden gut auskühlen.

Beerenragout

  • Dafür gibt man alle Beeren und den Zucker (auch hier könnte man mit Dattelsüße süßen!) in einen Topf und erhitzt sie langsam.
  • Die Speisestärke wird im Orangensaft aufgelöst und in das kochende Beerenragout eingerührt. (Dadurch entsteht eine Bindung)
  • Die Gelatineblätter werden lt. Anleitung in etwas warmem Wasser eingeweicht und ebenfalls in das Beerenragout eingerührt.

Mascarpone-Joghurt-Creme (Füllung)

  • Das Schlagobers wird steif geschlagen.
  • Mascarpone und Joghurt werden in einer Schüssel glattgerührt. Anschließend wird mit Dattelsüße oder Zucker gesüßt und 1-2 Löffel Fruchtpulver hinzugegeben.
  • Am Schluss wird das Schlagobers untergehoben.

Torte zusammensetzen

  • Es empfiehlt sich, die Torte in einem Tortenring zu schichten!
  • Nun werden die Komponenten aufeinandergeschichtet. Auf den 1. Tortenboden wird eine Schicht Creme aufgesetzt, darauf eine dünne Schicht Waldbeerenragout, darauf ein Boden (auf den Farbverlauf achten!) usw.
  • Ist die Torte fertig zusammengestellt, sollte sie einige Zeit (mind. 2 Stunden) kühl gestellt werden, damit sie beim Entfernen des Tortenrings nicht auseinanderrutscht.

Topping: Mascarpone-Joghurt-Creme

  • Dieser Schritt kann Teilweise schon am Vorabend, aber auch am "Tortentag" erfolgen.
  • Die Creme wird wie im vorhergehenden Schritt – allerdings ohne Fruchtpulver! – hergestellt.
  • Die durchgekühlte Torte wird aus dem Tortenring gelöst und mit einer dünnen Schicht der Creme eingestrichen.
    Dann wird die Torte am besten wieder kühlgestellt, damit die Creme anziehen kann.
  • Für das Finish entnimmt man der Creme 2 kleinere Teile, welche man mit Fruchtpulver und/oder Lebensmittelfarbe einfärbt.
    Nun wird die Torte mit einer großzügigen Cremeschicht eingestrichen. Für den Farbverlauf habe ich zum Schluss ein paar Tupfer Fruchtpulver-Creme auf dem unteren Drittel der Torte verteilt und mit der Spachtel abgezogen.
    Am Schluss noch nach Gusto mit dem Spritzbeutel Rosen und/oder Verzierungen aufspritzen und mit Zuckerkügelchen bestreuen.
  • Die Feen-Deko habe ich mit dem Schneideplotter selbst gemacht.

Habt ihr auch so „Tortenprojekte“? Erzählt doch davon oder verlinkt sie in den Kommentaren!

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